71

Ist eine neue Einsteiger-Klasse „K“ notwendig?

Amateurfunk für Dummies! Braucht der Amateurfunk eine neue Einsteigerklasse?

Einst erzählte man uns: „Der Amateurfunk braucht zum Überleben eine Schnupperlizenz“. Aus meiner persönlichen Sicht braucht der Amateurfunk nicht unbedingt eine neue Lizenzklasse, um weiter existieren zu können. Ich kann auf der Kurzwelle nicht erkennen, dass dort die Zahl der Funkamateure geringer wird. (User-Abstimmung am Ende des Artikes)

Hamradio for Dummies - Ein Buch für zukünftige Experten.Die Bänder sind voll, DXPeditionen werden immer professioneller, die QSO-Zahlen steigen immer weiter. Am Wochenende bersten die Bänder bei brauchbaren Bedingungen auseinander, nicht nur wegen der Conteste. Ständige Aktivitäten aller erdenklichen Ausrichtungen sind im Äther zu hören. SOTA & WFF sind da nur zwei Beispiele. Ich war selbst mehrmals in einem WFF-Gebiet und sobald ich im Cluster gemeldet wurde, brach die Hölle los und mein Transceiver hatte viel zu tun.

Wer behauptet, dass der Amateurfunk in naher Zukunft ein aussterbendes Hobby sein wird, hat entweder keine Ahnung oder er lügt ganz einfach, um eigene Interessen durchzusetzen.

Möglicherweise wäre die Behauptung „Die Amateurfunk-Clubs brauchen zum Überleben neue zahlende Mitglieder“ doch sehr viel zutreffender!

Irgendwie scheint die Einführung der E-Klasse nicht richtig aufgegangen zu sein. Es wurden zwischenzeitlich etliche DO-Lizenzen erworben, aber der sicherlich erhoffte Effekt – ein ordentlicher Schub bei der DARC-Mitgliederneugewinnung – ist wohl nicht eingetreten.

Masse statt Klasse „nur“ weil es bezahlt werden muss?

Dass ein Club zahlende Mitglieder benötigt, verstehe ich, dass es einen Club geben muss oder sollte, verstehe ich ebenfalls. Aber die zahlenden Mitglieder über „Vergünstigungen“ im Lizenzerwerb zu akquirieren, ist aus meiner persönlichen Sicht nicht nur der falsche Weg, sondern auch schädlich. Das Niveau ist spürbar abgefallen. Es sind nicht viele DOs die z.B. die Landeskenner unserer Nachbarländer im Kopf haben, Bandpläne kennen oder wissen um welche Tageszeit Bänder funktionieren oder eben nicht. Auch das sind Dinge die eigentlich einen richtigen Funkamateur ausmachen. JA, ich höre es schon… „Es gibt aber echte Spezialisten unter den DOs“  und ja, das stimmt absolut, es gibt sie…

Das Klientel, welches ich hier in der Großstadt täglich auf den UKW-Relais hören kann, ist nicht gerade repräsentativ für mein Hobby. Wenn ich mit Freunden oder Kollegen in meinem PKW fahre, schalte ich das Funkgerät ab, weil es mir peinlich und unangenehm ist, was da regelmäßig aus dem Lautsprecher kommt. Dass manche es nicht schaffen, einen Satz ohne grammatikalische Fehler, die wirklich im Ohr schmerzen, zu formulieren, ist dabei das geringere Problem.

CW lernen braucht man heute nur noch freiwillig.

Gegen eine Low-Niveau Amateurfunk-Lizenz!

Nun, das hat sicher nicht ausschließlich damit zu tun, dass man vor Jahren eine Einsteigerlizenz geschaffen hat, aber dieses zusammen mit der Liberalisierung des Amateurfunkgesetzes, hat stark dazu beigetragen.

Nun spricht man darüber, eine weitere Einsteigerlizenz zu erfinden. Diese wurde bereits auf „Klasse K“ getauft. Ich bin dagegen, weil ich keinen Nutzen darin erkennen kann. Mir scheint das Gegenteil naheliegender zu sein. CB-Funk-Deluxe 2.0 – und ganz sicher wieder ohne Erfolg in Bezug auf neue Club-Mitglieder.

Möglicherweise wird man in ein paar Jahren für die dritte Einsteigerklasse werben. Diese könnte man sicher bei ALDI oder in Tankstellen auf einer Plastikkarte zum frei rubbeln käuflich erstehen.

Diese Zeilen sind natürlich nur meine Meinung, die sich jedoch aus dem Erlebten gebildet hat, denn grundsätzlich bin ich natürlich für  Nachwuchs im Amateurfunk – aber nicht um jeden Preis.

Da mich die Meinung der Leser wirklich interessiert, habe ich nachfolgend eine kleine einfache Umfrage erstellt. Da ich glaube, dass die Frage auch viele andere Leser interessiert, bitte ich um ein kleines Kreuzchen.

[poll id=“2″]

–> Amazon: Rund um den Amateurfunk

 

UPDATE 1

Offensichtlich empfinden einige Leser meine kleine K-Lizenz-Umfrage und diesen Artikel so furchtbar dass sie per Twitter und Foreneintrag ihren Unmut dokumentieren. Selbst DO2JAX der Twitter fast ausschliesslich nutzt um Tweets anderer Leute (sogenannte retweets) weiterzuleiten, gönnt dem Artikel einen eigenen Tweet. Super :)

DL2JAX als Heulsuse entarnt.

…selbst per telefonische Meldekette, so wie damals wenn eine Aurora auftrat:

DO2JAX ist aufgeregt.

 

 

 

Update 2 – Umfrage beendet

Am 13.07.2014 wurde die über drei Jahre laufende Umfrage beendet. Hier noch ein paar Zeilen zur Umfrage

VN:F [1.9.22_1171]
Wie gut hat Dir der Artikel gefallen?
Rating: 3.2/5 (64 votes cast)
Ist eine neue Einsteiger-Klasse "K" notwendig?, 3.2 out of 5 based on 64 ratings
Kategorie: Radioactive Stichworte: ,

71 Responses to "Ist eine neue Einsteiger-Klasse „K“ notwendig?"

  1. Schorsch sagt:

    ….nun, das Getwittere erklärt natürlich auch das Ergebnis Deiner Umfrage. Man sollte die Frösche nicht fragen, wenn man den Teich trocken legen will …..

    Ich stimme Dir uneingeschränkt zu: Wir brauchen nicht mehr, sondern bessere Funkamateure!

    73´s de DF9ZV

  2. Kurt sagt:

    Lieber OM,

    die Haltung, die Sie vertreten, wurde nun scheinbar mit einer runden Zweidrittelmehrheit im Rahmen der hier stattgefundenen Abstimmung nicht geteilt.

    Leider höre ich aus Ihrem Beitrag wieder einmal die Arroganz heraus, die ich als Klasse-E-Inhaber von manchen Besitzern der Klasse A oft vernehmen musste.

    Ich möchte einen einfachen Vergleich anstellen:

    Während meines Studiums habe ich im Kraftfahrtgewerbe gejobt.

    Da mir das Ganze zu viel Spass machte, spendierten meine Eltern mir zusätzlich zum Studium den LKW-Führerschein und aufbauend dazu den Busführerschein.

    Zusätzlich erwarb ich den Personenbeförderungsschein (so nannte man den damals) für alle Arten (Taxi, Mietwagen, Krankenwagen, usw.).

    Alle Führerscheine waren nicht einfach und leider konnte ich diese in meinem späteren Berufsleben nicht mehr verwenden.
    Nicht desto Trotz verlängere ich alle 5 Jahre die Berechtigungen.
    Stellen Sie sich einmal vor, ich würde mit der gleichen Einstellung – wie viele Funkamateure der Klasse A – den anderen Verkehrsteilnehmern gegenüber treten, die nur die Führerscheinklasse für PKW haben.
    Ich glaube, es würde mir nur mit Unverständnis begegnet und je nach Verhalten, würde mir seitens der Verkehrsbehörde die charakterliche Eignung für die Teilnahme am Straßenverkehr abgesprochen.
    Zum anderen ist es doch so: Was will ich?
    Möchte ich einen Bus oder LKW fahren oder nur einen PKW.
    Wenn ich nur einen PKW fahren möchte, dann mache ich den Führerschein der Klasse B.
    Und wenn ich auf bestimmte Kurzwellenbereiche 8oder gar auf alle9 verzichten will, weil mich nicht die Kurzwelle, sondern die Ultrakurzwelle interessiert, ist dies denn dann ein „No-Go“?
    Muss man denn unbedingt den „Einsteigern“ der Klasse E sagen, dass sie weiter machen sollen bis zum Erwerb der Klasse A, wenn überhaupt kein Bedürfis dazu besteht.
    Würden Sie all den Inhabern des „Einsteiger-Führerscheines“ der Klasse B empfehlen, auch noch die Führerscheine der Klassen C (LKW) und D (Bus) zu machen?

    Doch beim Amateurfunk scheinen die Uhren anders zu gehen.

    Was nun die geplante Amateurfunkklasse „K“ angeht, so wird es sicherlich der Fall sein, dass der eine oder andere, dessen geistiges Niveau nicht den Erwartungen einiger Klasse-A-Inhaber entspricht, QRV sein wird.

    So ist es im Straßenverkehr auch.
    Es sind nicht nur Leute gehobenen geistigen Niveaus unterwegs.
    Und auf der Straße geht es immerhin unter Umständen um Menschenleben und nicht etwa um das Hobby der drahtlosen Kommunikation.
    Man kann sicherlich der Ansicht sein, auf die künftigen Klasse-K-Erwerber verzichten zu können.

    Nur, dann werden bestimmte Amateurfunkbänder noch leerer bis dass man von Seiten der Bundesnetzagentur auf die Idee kommen könnte, die betreffenden Amateurfunk-Frequenzen für andere Zwecke (zumindest) gleichzeitig nutzbar zu machen.
    Teile des 70-cm-Amateurfunkbandes sind bereits aus diese Art und Weise abhanden gekommen und werden massiv gestört.
    Also lieber ganz sterben als mit Kompromissen leben?

    Die meisten Jugendlichen heute lassen sich doch erst gar nicht mehr für den Amateurfunk begeistern, wenn man mit einem Mausklick per Cam mit Neuseeland kommunzieren kann. Und dies ohne Lizenz, in bester Qualität und rund um die Uhr, unabhängig von Wellenausbreitungen.
    Doch unter den neuen K-Lizenzlern würden sicherlich ab und zu auch Studienräte oder Ingenieure zu finden sein, weil sie dieses Hobby nicht als Wettkampf ansehen und die Aufwendungen nicht so enorm sind.

    Und sollte Ihr Müllmann nun auch noch dort auftauchen, so behandeln Sie ihn freundlich, genauso als wenn Sie ihn vor Ihrer Haustüre sehen.

  3. Ron - DL7VDX sagt:

    Hallo Kurt,

    zuerst… vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar. Aber gleich als nächstes muss ich Dir leider das Trugbild zerstören welches Du als Entkräftigung meiner Gedanken zum Thema „noch eine Einsteiger-Lizenz“ aus dem Ergebnis der Umfrage wahrgenommen hast.
    Wie Schorch, DF9ZV, ganz richtig erkannt hat und sehr treffend formuliert hat „Man sollte die Frösche nicht fragen, wenn man den Teich trocken legen will“ – ist die Umfrage nicht mehr repräsentativ. Zum einem sind es viel zu wenige Funkamateure die daren teilgenommen hat, zum anderen, und das ist deutlich entscheidender, wurde die Umfrage torpediert. Aufgeregte „Delta Oscars“ und unlizenzierte Leute hatten z.B. mittels Twitter und Forenbeiträge über diese Umfrage einer bestimmten Gruppe zukommen lassen. Da ist natürlich klar, das dieses Ergebnis nix weiter als eine Zerrbild ist.
    An welcher Stelle Arroganz aus meinen Zeilen herauszulesen ist würde mich im Detail interessieren. Im Zusammenhang mit diesem Thema ist sehr oft zu lesen, dass Leute, die wie ich diese oder eine ähnliche Meinung vertreten als Arroganz betitelt werden. Jedoch wird immer vermieden das zu begründen. Also gut, ich nehm das mal so hin, habe eh keine andere Wahl ☺

    Auf die Vergleiche zwischen Amateurfunkzulassung und Fahrerlaubnissen verschiedenster Art will ich gar nicht weiter eingehen. Der Vergleich ist keiner, das ist schlimmer wie Apfel und Birnen. Zudem werden die Vergleiche in verschiedenen Varianten bereits seit Jahren gezogen. Da waren Pilot-Lizenzen, Boots-Führerscheine und natürlich die PKW-Führerscheine. Alles Quatsch, alles nicht vergleichbar und vor allem absolut nicht Zielführend. Hier geht es um Amateurfunk!

    Das witzige ist ja, es ist bereits eine breite Basis an Möglichkeiten gegeben. Jeder kann sich ohne weiteres im Amateurfunk austoben. Niemanden wird der Weg zum Funk oder Amateurfunk verwehrt. Jeder kann sozusagen machen was er will. Egal ob er Maler, Koch, Schüler, Ingenieur, Student oder Hausfrau oder körperlich behinderte Menschen – sie alle können und dürfen ohne jegliche Einschränkung am Amateurfunk teilnehmen.

    Wer Amateurfunk einfach nur mal ausprobieren möchte, kann (theoretisch) dies am gleichen Tag der Idee tun. Hierfür gibt es DN-Calls. Dort kann man ohne Prüfung auf UKW und KW in allen Betriebsarten Amateurfunk machen. Wer etwas mehr möchte und sich interessiert, lernt und investiert Zeit, das sollte es einem Wert sein, und macht eine Lizenz. Als DO hat man unglaublich viele Möglichkeiten, alleine, von zu Hause und Portabel QRV zu sein. Man kann weltweit funken. Wer noch ein paar Bänder mehr möchte, macht ein update. Selbst die Barriere „Telegrafie-Prüfung“ ist ersatzlos entfallen. Wer will, der bekommt.

    Du schreibst die Aufwendungen sind enorm hoch. Hier muss ich Dir widersprechen. Ja Du hast Aufwendungen, Du musst Dinge lernen die Du als Funkamateur brauchst. Es ist wie bei allen Dingen im Leben. Vieles lernt man, was man vermeintlich vergisst, es sind aber die Fundamente die es einen einfacher machen zu verstehen. Zu verstehen warum Dinge funktionieren. Wenn Du nicht bereit bist ein paar Wochen Zeit zu investieren, zu lernen und sich dadurch mit dem Hobby zu beschäftigen, dann ist es Dir das einfach nicht Wert. Dann lass es einfach. Das schöne ist, selbst wenn Du keine Lust hast für den Amateurfunk Zeit zu investieren, dann bleibt Dir immer noch LPD und CB-Funk. Also ich weiß nicht wo das Problem ist.

    Den Bezug am Ende Deiner Zeilen von Wettkampf auf Hobby verstehe ich nicht. Auch nicht was Du mit dem Müllmann und der Haustür meinst. Ich behandle alle Menschen freundlich, bin aber meist sehr ehrlich was meine Meinung betrifft.

    Abschließend… Es gibt für mich nicht einen einzigen rationalen Grund der eine weitere Einsteigerlizenz sinnvoll macht. Jeder kann funken! Soweit ich weiß, sieht das die BNetzA mittlerweile auch so. Der DARC wird ein wenig traurig sein, keine neuen Mitglieder. Den die K-Lizenz ist, wie Du schreibst eben kein Kompromiss sondern einfach nur sinnlos. Zu was sollte die K-Lizenz ein Kompromiss bilden können, Du glaubst doch nicht ernsthaft das diese Zulassungs-Klasse auch nur irgendwas an der Zukunft des Amateurfunks ausrichten könnte?!

    In diesem Sinne, Augen zu und durch zur Amateurfunk-Zulassung. Wer will packt das auch. Ich würde mich freuen mit Dir ein QSO auf KW zu fahren.

    73 de Ron – DL7VDX

  4. Arnold sagt:

    Hallo,

    habe hier einen Außschitt eines Brief (auf dieser Seite) gelesen und
    möchte gerne über DN Calls mehr Info.
    Ich habe Interesse an dem Funk und würde erst mal reinhören,da eine E
    oder A Schein doch eineige Energie kostet( bin durch Gesundheit in
    vorruhestand,werde jetzt 61 Jahre )

    Danke für Info in voraus.

    Mit freundlichen Grüssen
    Arnold Kordt

    Wer Amateurfunk einfach nur mal ausprobieren möchte, kann (theoretisch)
    dies am gleichen Tag der Idee tun. Hierfür gibt es DN-Calls. Dort kann
    man ohne Prüfung auf UKW und KW in allen Betriebsarten Amateurfunk
    machen.

  5. dl7vdx sagt:

    Als ersten Ansatz kann man die folgende Adresse des DARC versuchen:
    http://www.darc.de/distrikte/

    Einfach dort klicken wo man wohnt und sich durchklicken.
    Du kannst auch unter http://www.darc.de/ortsverbaende/ schauen ob oder welcher Ortsverband in Deiner Nähe ist. Einfach mal Kontakt aufnehmen und vielleicht kannst Du den entsprechenden OV beim kommenden Club-Abend besuchen. Das wären die ersten Schritte.

    Wenn Du tatsächlich nur mal reinhören möchtest, dann probiere doch gleich mal einen der WebSDR Empfänger im Internet: http://www.nachtuilen.net/

    viel Erfolg

  6. Dirk sagt:

    Schönen Guten Abend!
    Ich bin mittlerweile 45 Jahre jung und habe seit dem ca. 13 Lebensjahr ein CB- Funkgerät ( im Schrottwagen meines Vaters auf dem Hof ) gehabt.
    Es waren damals Wöchentlich mehr Funker geworden , bis ich dann nach einigen Jahren die Antenne aufs Dach bekam und einige schöne Jahre mit dem Hobby verbracht habe!
    Dann nahm alles überhand und war nicht mehr so lustig auf den Bändern.
    Also wurde ein Scanner gekauft um dem Amateurfunk zu lauschen.
    Ich habe hier schon vor ca. 20 Jahren einen Clubabend besucht und mich informiert.
    Da mich das Hobby einfach das Leben lang begleitet hatte hätte ich alles gegeben um die Lizenz zu bekommen.
    Aber ohne in der Kurzwelle zu funken hätte es für mich nicht die gewisse Befriedigung da mich die Kurzwelle fasziniert.
    Also habe Ich mir Unterlagen Fragebögen usw. besorgt und musste feststellen das es zu meinen anderen Beruflichen Sachen unmöglich ist dies auch noch zu lernen.
    Meiner Meinung nach haben min. 80 Prozent ( der Klasse A ) der Leute einen Beruf wo ihnen das Hobby zu gute kommt?
    Der eine ist bei der Post ( damals ) , der Andere Techniker bei Siemens , dann die 3 Fernsehtechniker die es in jedem Ort gab .
    Der Elektronik – Meister etc……
    Also ich habe auch den Berufskraftfahrer , Angelsche und den Bootsführerschein.
    Dazu musste ich aber nicht eine Leere als KFZ Mechaniker absolvieren oder ähnliches!!!
    Ich verstehe schon das man eine Prüfung ablegen sollte!
    Aber dies alles sollte doch im Rahmen bleiben!
    Aber warum soll ich mir ein Gerät selbst bauen können wenn ich mir doch überall eins kaufen kann ?
    Es kann doch auch nicht jeder der den Führerschein hat auch bei seinem Motor die Kolbenringe wechseln !!!
    Das ist meine Persönliche Meinung!!!
    Aber die Zeiten werden kommen das ein OM nach froh ist wenn überhaupt noch jemand mit ihm redet!
    Ist wie im Angelverein z.B. !
    Da ist man froh um jedes Mitglied weil die alten alle wegsterben und die Jugend mit PC Handy und Alkohol genug zu tun hat und keinen Bock auf Prüfungen hat!
    So , das war es von Mir!
    Gruß Dirk :-)
    Das ist

  7. Ron - DL7VDX sagt:

    Also mal ehrlich.. Zitat: „musste feststellen das es zu meinen anderen Beruflichen Sachen unmöglich ist dies auch noch zu lernen.“ dazu fällt mir jetzt nicht wirklich viel ein.

    Wenn man einfach nur funken will, dann hat jeder die Freiheit PMR oder CB-Fun zu nutzen. Ohne Prüfung, man muss einfach nur die Geäte kaufen. Der Amateurfunk braucht im eigentlichen Sinne keine Mitglieder um halt mehr Mitglieder zu haben, sondern aktive und kompetente Funkamateure… ansonsten mutiert der Amateurfunkt weiter zum CB-Funk, aber den gibt es doch schon. Amateurfunk ohne Kompetenz in irgendwas außer auf dem Relais sprechen macht keinen Sinn!

    Da These das 80% der Amateure beruflich irgendwas mit Funk oder Elektronik zu tun haben ist einfach nur falsch. Sie trifft auch bei mir nicht zu. Bei uns im OV, ein aktiver OV, ist auch ehr die Minderheit beruflich diesem Feld zuzuordnen.

    Ich bin immer wieder überrascht wie kreativ viele interessierte sind Gründe zu erfinden, warum den eine Prüfung unnötig sei. 1, 2 oder 3 Monate die Arschbacken zusammenkneifen kann doch nicht wirklich ein Problem sein wenn man was wirklich will.

  8. Boris sagt:

    Ich denke, eine Einsteigerklasse ist sinnvoll. Der Amateurfunk hat in den letzten Jahren massiv an Attraktivitaet verloren. Wer heute mit Menschen anderer Kulturen sprechen moechte, der nutzt halt das Internet. Das, was auch für mich damals so faszinierend war, ist heute kein Grund mehr, Funkamateur zu werden. Ich kann die alten Hasen nur davor warnen von sich auf andere zu schließen und den alten Kampf mit dem DARC ueberzubewerten. Das Hobby ist bald tot, wenn sich nicht (junge und alte) Leute – durch z.B. etwas gesenkte Anforderungen – fuer den Amateurfunk interessieren lassen.

  9. Ron sagt:

    Hallo Boris,

    vielen Dank für Deine Zeilen.

    Das der Amateurfunk an Attraktivität verloren hat ist so nicht vollständig zutreffend. Gerade hat zum Beispiel die ARRL (der amerikanische DARC) Mitglied Nummer 700.000 zu vermelden. Gleichzeitig hat die ARRL geschrieben, daß der Club niemals zuvor so viele Mitglieder hatte. Hier scheitert ganz eindeutig die Public Relation vom DARC. Sofern Du einen Kurzwellenempfänger hast und weißt auf welchen Frequenzen Amateurfunk stattfindet, hör mal rein. Du wirst erstaunt sein wie untot Amateurfunk ist. Die Bänder sind voll und das nicht nur während Contesten.

    Es schreibt sich so leicht daher, das Amateurfunk an Attraktivität verloren hat, aber woran machst Du das konkret fest? Viele, vielleicht auch Du, verwechseln den Amateurfunk mit einem preiswerten oder kostenlosen Kommunikationsdienst um, wie Du es so schön schreibst, mit anderen Kulturen zu sprechen. Der Vergleich zwischen Amateurfunk und Internet ist in diesem Zusammenhang auch absolut falsch gewählt und zeigt oftmals wie hoch das Missverständnis ist. Die aktuellen DSL-Preise sind einfacher zu bezahlen als der Aufwand den man mit einer Amateurfunkprüfung hat. Bestelle DSL und Du kannst 48 Stunden später mit anderen Kulturen sprechen, chatten und sogar einen Videostream herstellen.

    Zudem gibt es bereits eine Einsteigerlizenz mit gesenkten Anforderungen. Du kannst also sofort zuschlagen und aktiv werden, lerne für die Prüfung und mache nach erfolgreicher Prüfung Amateurfunk. Und Amateurfunk hat wenig damit zu tun ausschließlich auf den UKW-Relais zu labbern. Das wäre nur eine Art CB-Funk mit echten Rufzeichen.

    Wie ich es schon weiter unten geschrieben habe. Es mag stimmen das der Amateurfunk durchaus mit seinen Mitgliedern veraltet. Das erzählt man sich schon seit vielen Jahren, da ist auch was dran. Aber die Lösung kann nicht sein das man Lizenz-Prüfungen auf dem Niveau von RTL2-Gewinnspielfragen gestaltet. Solcherlei Mitglieder vernichten den Amateurfunk schneller als das Deiner Meinung jetzt schon passiert.

    In diesem Sinne.
    Ich würde mich freuen wenn Du nicht wartest bis alles einfacher ist und Du jetzt sofort für die Prüfung lernst damit wir irgendwann mal auf Kurzwelle miteinander sprechen können ;)

    73 de Ron
    DL7VDX

  10. Peter sagt:

    Hallo zusammen,
    ich gebe Boris hier voll und ganz Recht! In 20 bis 30 Jahren wird man wohl leider nach Funkern auf Kurzwelle suchen müssen, wie heute einen Funker auf den CB-Bändern. Genau aus diesem Grund zieht das Argument: „Für die, die nur funken wollen, gibt’s doch den CB-Funk!“ für mich auch nicht mehr! Mal ehrlich, wie will man mit 5 Watt in FM oder AM die Raumwelle ernsthaft nutzen? Die Bodenwelle kann man vernachlässigen, dazu gibt es zu wenige aktive CB-Funker. Ich stimme aber Ron in dem Punkt zu, dass der Amateurfunk nicht zum CB-Funk ausarten darf! Deswegen halte ich Prüfungen für sinnvoll. Auch schadet es nichts, zu wissen, wie man einen ordentlichen Transceiver baut und an eine Antenne anpasst. Ich habe jedoch auch miterlebt, wie ein hochmotivierter Funkinteressierter, dessen Vater selbst Funkamateur (Klasse A) ist, durch die Klasse E-Prüfung gefallen ist. Dieser Mensch war wirklich hochmotiviert, interessiert und hatte auch schon praktische Erfahrung unter einem DN-Rufzeichen. Es war für mich schokierend festzustellen, wie schnell für ihn der Amateurfunk gestorben war! Ich denke nicht, dass er dem Hamspirit auf den Bändern geschadet hätte! Erst recht nicht, wenn ich mir abends das 80m-Band anhöre, wo ich mir, einmal etwas überspitzt formuliert, zwischen Klasse A-Funkern vorkomme, wie im CB-Funk am Männertag! Klar, das sind Ausnahmen, jedoch sträube ich mich gegen die immer wieder geäußerte Meinung, die Prüfung zur Klasse E sei schon mit reinem gesunden menschenverstand zu bestehen und dadurch überflüssig. Auch finde ich die Art und weise traurig, wie man in Deutschland auf Kurzwelle mit den sog. „DOlern“ umgeht. Doppelzitat: „Also mal ehrlich.. Zitat: “musste feststellen das es zu meinen anderen Beruflichen Sachen unmöglich ist dies auch noch zu lernen.” dazu fällt mir jetzt nicht wirklich viel ein.“ Mir schon: nämlich, dass ich viele Klasse E-Funker kenne, die einen Zeitaufwendigen Beruf ausüben und froh waren, die Zeit gefunden zu haben, an einer „Intensivwoche zur erlangung des Amateurfunkzeugnisses Klasse E“ teilnehmen zu können. Wohingegen mir im folgenden, offentsichtlich sarkastisch gemeinten Zitat nichts mehr einfällt: „Möglicherweise wird man in ein paar Jahren für die dritte Einsteigerklasse werben. Diese könnte man sicher bei ALDI oder in Tankstellen auf einer Plastikkarte zum frei rubbeln käuflich erstehen.“

    Kürzlich musste ich einmal miterleben, wie mein Beifahrer (E-Klasse) mit einem Einsteiger-Handfunkgerät (2m/70cm) von zwei A-Klasse-Funkern wegen seiner „dünnen“ Modulation verbal und arrogant regelrecht fertig gemacht wurde. Darauf hin hat er über einen Monat sein Funkgerät nicht mehr benutzt, was er sich als Gymnasiast mühsam erspart hatte. So viel zu den tollen A-Klasse-Funkern mit dem vielzitierten „Hamspirit“. So wie man das natürlich nicht verallgemeinern kann, sollte man die Vorbehalte gegen E- oder K-Klasse auch zurückhalten.

    Zusammenfassend möchte ich sagen, dass mir durchaus bewusst ist, dass meine Meinung nur eine Minderheit vertritt. Jedoch verliere ich die Lust, Funkamateur zu werden, wenn ich die zahlreichen „Hassreden“ auf die Einsteigerklassen im Internet und in einschlägigen Zeitschriften zum Thema lese. Ich würde mich dann wahrscheinlich als Inhaber einer solchen Klasse schämen, auf Sendung zu gehen.
    Da bleibe ich lieber passiver SWL…

  11. Ron sagt:

    Hallo Peter,

    Das kann man nicht von der Hand weisen das es solche Bemerkungen gibt, auf Kurzwelle und auf UKW. Aber auch im Amateurfunk sind die verschiedensten Charaktere vertreten sodass es eigentlich selbstverständlich ist das man nicht immer nur auf einer fröhlichen Blumenwiese wandelt, sondern hier und dort auch mal auf Leute stößt die sich sehr unschön präsentieren.

    Ich sage es mal ganz deutlich, mir wäre es scheissegal was andere dazu meinen wenn ich ein DO-Rufzeichen hätte. Mir fällt es schwer mich da reinzudenken wie solche Bemerkungen fremder Menschen Einfluss auf meine Entscheidungen haben könnten. Wenn ICH Amateurfunk machen will, ist es für mich undenkbar mich davon abringen zu lassen nur weil mein Beifahrer wegen der Modulation angemacht wurde. Zudem war es schon immer so… was denkst Du was ich mir damals als neulizensierter 16-Jähriger anhören musste. Das war mir so was von egal kann ich Dir sagen! Ich mache meinen Amateurfunk nicht um anderen damit zu gefallen, ich mache das für mich.
    Man kann solche Erlebnisse aber auch nutzten um sich selbst einen Grund zu geben das Lernen und die Prüfung nicht anzugehen. Andere sind schuld… perfekt!

    DO-Rufzeichen sind nunmal als Einsteigerlizenzen in die Hirne eingebrannt – so waren sie ja wohl auch gedacht.

    Deine Bemerkung bezüglich angeblicher „Hasstiraden“ kann ich nicht nachvollziehen, schon gar nicht in Zeitschriften. Solange Du das nicht belegen kannst, stufe ich diese Zeilen als Schwachsinnig ein. Kritik wie in diesem Artikel und in den Kommentaren sind keine Hasstiraden sondern Kritik und Diskussion.

    In diesem Sinne…einfach anfangen, Prüfung machen und nicht viel Zeit vergeuden bis man möglicherweise irgendwann eine Einsteiger-Einsteiger-Lizenz zum Ausschneiden aus der Bild-Zeitung bekommt. Übrigens wenn Du Dir jetzt schon Gedanken machst wie man DO´lern umgeht, was meinst wie es mit einer weiteren Einsteigerlizenz wird ;)

    73 de Ron
    DL7VDX

  12. Gert sagt:

    Hallo Ron, leider hat meine Tastatur nicht das gemacht was ich wollte und ich nicht mehr korrekturgelesen. Also nochmal ohne Schreibfehler:

    die Meinung, die du von Personen hast, die gerade versuchen, den Amateurfunk zu lernen und verzweifelt die Formeln und Elektronikfragen lernen, ist meiner Meinung der Grund, warum viele diese Prüfung gar nicht erst versuchen! Es sind nicht alle Funkbegeisterte solche Geistesgenies wie du. Deshalb sind sie nicht schlechtere Funker oder Menschen. Ich lerne bereits seit 5 Monaten und musste öfters unterbrechen, da ich wegen meines Berufes für andere Prüfungen lernen mußte. Ich bin auch der Meinung, das man die Baugrundlagen für Sendegeräte nicht brauch, wenn man nicht selbst bauen möchte. Da solte eine Klausel ausreichen, die den Selbstbau bei den kleinen Klassen verbietet.

    73 DE5GSH

  13. Ron sagt:

    Sorry Gert,

    keine Ahnung wovon Du schreibst. Welche Meinung habe ich den von Personen die gerade versuchen den Amateurfunk zu lernen? Da bin ich jetzt gespannt. Leute die für den Amateurfunk lernen haben meinen Respekt, keine Ahnung was Du da für Dich so rausliest, ich ahne aber das es falsch ist ;) Ist doch kein Problem das Du wegen Deinem Beruf aussetzen musstest, dann machst Du später weiter. Es gibt halt Prio´s, ganz klar. Noch lange kein Grund eine zu einfache Prüfung zu etablieren.

    Wer wirklich was will, kann es in seinem Leben irgendwie einrichten. Ich bin absolut kein Techniker, habe echte Probleme mit db-Rechnung und anderen Formel-Kram. Ich wollte aber unbedingt Funkamateur werden und habe mir dieses Zeug ins Hirn gebrannt. Ich war keinerlei durch Beruf, Schule, Studium oder Verwandtschaft vorbelastet. Na und, wo ist das Problem meine Güte? Ich kann bin heute keinen Empfänger oder Senden bauen oder reparieren. Aber ich wusste was mir wichtig war und daraufhin gearbeitet – warum ist sowas heute ein Problem. Warum empört sich jeder wenn man für das was man haben möchte auch mal den Arsch zusammenkneifen muss. So langsam ist das Gejammer und die 1000 Gründe warum man nicht die Prüfung machen kann, nicht mehr zu ertragen.

    P.S.
    Was ich auch nicht verstehen kann ist, warum Leute sich durch meine Meinung von der Prüfung abhalten lassen sollen. Ich denke da unterstellst Du den Menschen zuwenig Respekt vor sich selbst und stellst mich gleichzeitig auf einen zu hohen Podest. Ich halte auch das für ausgemachten Unsinn!

  14. Hermanski sagt:

    Mal die Meinung eines Außenstehenden:

    Ihr nehmt euch einfach zu wichtig mit eurem Technikgetue! Jeder junge Mensch hat von Internet und Computer mehr Ahnung als ihr, wo ihr doch nur den Spuren von Marconi nacheifert, der schon einmal alles für euch entdeckt hat. Und wenn erwachsene (alte) Männer „wie komme ich rein, wie komme ich raus“ spielen (Contest), dann seid ihr für mich auch nichts anderes als CB-Funker mit etwas höheren Technikkenntnissen. Aber die Zeit wird es regeln – dann redet keiner mehr von euch. Und nun noch schön den Rollator ölen…;-)

    99!

  15. Ron sagt:

    Ach Herman,
    Du hast wenig bis gar nichts verstanden von dem was hier so geschrieben steht. Wir nehmen uns nicht zu wichtig, wir nehmen den Amateurfunk ernst. Der Amateurfunk braucht keine no-brainer die ihre Lizenz aus dem Micky Maus-Heft ausschneiden.

    Wir brauchen interessierte Köpfe die auch mal was leisten wollen. Alles andere zerstört den Amateurfunk schneller als es vielleicht die Zeit irgendwann tut.

    Ich bezweifle das die Masse der jungen Menschen mehr vom Internet und Computer wissen. Sie wissen wo man klicken muss, wie Facebook funktioniert und wie man den Rechner einschaltet, das war es meistens auch schon. Glaub mir, ich habe so einige Erfahrungen mit Praktikanten. Erschreckend was heute aus den Schulen kommt. Rat mal wo der extrem krasse Fachkäftmangel herkommt. Die können zwar alle Facebook und online-Games, aber bei Dingen die mit Fleiß, Arbeit und Durchhaltevermögen zu tun haben, wird es bei der Maße sehr dünn. Das liegt an Vätern und Lehrern die Deine kurzfristig gedachten Einstellungen teilen.

  16. Hermanski sagt:

    Da ich Ausbilder in einem EVU bin, kann ich nur sagen, dass es genau diese Überheblichkeit ist, die viele Amateure so unbeliebt macht. Es gibt genug junge Menschen, die mindestens so „intelligent“ wie manche Amateure sind. Wie kommst du nur auf die Idee, dass Fleiß, Arbeit und Durchhaltevermögen gleichzeitig voraus setzt, ein guter Funkamateur zu sein? Leute mit genau diesen Tugenden beschäftigen sich nun mal nicht mit diesem Hobby! Mit der „neuen“ Lizenz soll dem Rechnung getragen werden: Auch Dumpfbacken sollen „eingefangen“ werden – nichts anderes steckt dahinter. Die allgemeine „Verblödung“ (sehe ich auch so) hat absolut nichts damit zu tun. Und eins kann ich auch noch mit Fug und Recht behaupten: Auch unter ABC-Funkamateuren gibt es „Unbedarfte“. Das kann ich als Kommunikationselektroniker, Fachbereich Betriebsfunk behaupten. Auch bei uns wird BOS nach und nach durch das Handy ersetzt. Ist einfach billiger. Warum soll sich dann noch jemand von den jungen Leuten für die Selbstdarsteller auf Kurzwelle und „weiter oben“ interessieren? Will auch keiner Huf- und Wagenschmied werden. Völlig egal, welche Lizenz da ins Spiel kommt, es sind ALLE überholt. Mir ist schon klar, dass ein Mensch mit deiner überheblichen Einstellung anders denkt. Aber damit musst DU leben, nicht ich… ;-) Nicht alle wollen und können „Genie“ sein. Deine soziale Kompetenz ist jedenfalls nicht sonderlich ausgeprägt.

    Gruß

  17. Ron sagt:

    Hermanski, ich denke die meisten Argumente sind ausgetauscht. Nimm einfach hin, das wir unterschiedlicher Meinung sind. Da Du wahrscheinlich meinst weitaus größere Sozialkompetenz inne zu haben, sollte es Dir ein einfacher fallen andersdenkende nicht als Überheblich hinzustellen. Das es unter den von Dir genannten ABC-Funkamateuren auch Dumpfbacken gibt ist unbestritten jedoch an dieser Stelle nicht Gegenstand. Aus Sicht vieler Funkamateure bin ich sehr wahrscheinlich ebenfalls eine HF-Dumpfbacke, ich bin ein schlechter HF-Bastler. Empfänger oder Sender zu entwerfen ist mir absolut unmöglich, geschweige irgendein elektronisches Gerät zu reparieren. Aber da ich unbedingt Funkamateur werden wollte und DX und auch Contest mein Interesse ist, war es mir ein Anliegen mich durch die Materie durchzukämpfen. Nicht mehr wünsche ich mir für den Nachwuchs, interessierte und engagierte Menschen. Letztendlich kann das nur förderlich für den Amateurfunk im Allgemeinen sein. Welchen Stellenwert BOS-Funk und Handys haben ist in dieser Diskussion absolut irrelevant da es rein gar nichts mit dem Thema zu tun hat. Auch wenn Handy-Tarife irgendwann mal kostenlos sein sollten, kann und darf das keine Auswirkung auf den Amateurfunk haben. Diese Argumentation ist absoluter Stumpfsinn.
    BTW: Deine Behauptung, dass niemand Huf- und Wagenschmied sein will ist auch Unsinn. Du glaubst gar nicht was ich mir in den letzten Jahren alles von Schmieden gekauft habe. Mit meiner absolut geilen handgemachten Schmiedeeisernen Pfanne mache ich die besten Bratkartoffeln die man sich vorstellen kann. Besser als mit den neumodischen beschichten Pfannen, vielleicht erkennst Du die parallelen. Ich denke Dein Sichtfeld auf die Dinge, die vielfältigen Interessen, Möglichkeiten und Neigungen ist sehr begrenzt. Wenn man nur schwarz/weiß wahrnimmt entgeht einem das Farbige.
    Nur weil Handys billig, bunt und einfach sind muss man Amateurfunk-Zulassungen nicht verramschen.

    Viel Spaß mit Deinem Handyvertrag

  18. Boris sagt:

    Ich halte eine Einsteigerklasse fuer sinnvoll. Ich selbst habe schon vor 30 Jahren Lizenz gemacht (ich bin jetzt 45), mich ueber die C-, die A Lizenz dann zur B-Lizenz durchgearbeitet. Seitdem hat sich die Welt fuer den Amateurfunk stark veraendert. Das was mich damals am Amateurfunk fasziniert hat, wird heute die wenigsten jungen Leute „ad hoc“ begeistern. „Mit der Welt in Kontakt treten“? „Einen OM aus den USA hoeren“? „Distanzen ueberbruecken?“ In Zeiten des Internet alles ein alter Hut. Die Anfangsfaszination reicht heute nicht mehr, sich auf den beschwerlichen Weg zu einer schwierigen Pruefung zu begeben. Also muss die Einstiegshuerde gesenkt werden, das Interesse geweckt werden. Und dann begeben sich die Leute auf den langen Weg zur Voll-Lizenz.

  19. Jochen sagt:

    Die meisten Freundlichkeiten und Argumente sind bereits ausgetauscht – allerdings nur vordergründig und wenig faktenbasiert. Zunächst noch etwas zum Thema Arroganz und Emotionen. Es ist ein ziemlich abgedroschenden Spiel dem anders Argumentierenden bzw- Denkenden Arroganz vorzuwerfen bzw. am Anfang seines Beitrags zu stellen: Ich bin per se Fachmann, sprich Ausbilder, Dr. oder Professor – sowas beieindruckt in der Informationsgessellschaft nur noch wenige. Aber nun zum Thema, welcher bisher nur recht oberflächlich diskutiert wurde.

    Gehen wir theoretisch ein mal davon aus, dass es eine neue zusätzliche Einsteigerklasse geben könnte. Wie soll diese den praktisch aussehen?

    – Eine abgestuft zur A- und E-Prüfung leichtere Prüfung. Damit die Erleichterung auch wirksam ist, muss diese deutlich unter dem Nieveau von Klasse E liegen. Also muss der Prüfungsstoff deutlich verschlankt werden und Lehrinhalte gestrichen oder eingedampft werden. Richtig?

    Nehmen wir also mal den Lehrplan der Klasse E und die Prüfungsanforderungen uns systematisch vor, streichen und stellen gleichzeitig aber auch die Konsequenzen des Nichtwissens mit den künftigen Regelungen für die neue Klasse gegenüber.

    Technische Kenntnisse:

    Wo streichen wir hier? Bei Klasse E ist ja fast nichts an technischen Kenntnissen notwendig. Ok, streichen wir, die wenigen Anforderungen auch hier, z.B. den ganzen Mischerkram und was eine Diode, ein Kondensator eine Spule ist, braucht auch kein Deputant mehr zu wissen, was bleibt dann übrig, das Wissen, dass es Wechsel- und Gleichstrom gibt – reicht auch aus, um ein FT-2800 an die Batterie oder das Netzteil zu Klemmen und sich eine Magnetantenne aufs Autodach zu pappen.

    Betriebliche Kenntnisse:

    Hier kann man auch deutlich reduzieren. Was muss man wissen, was QRP bedeutet, die Begrifflichkeit soll ohnehin nur für CW verwendet werden, das kann man doch auch in Telefonie in Klartext sagen, sprich mal ein bisschen leiser, das Mikro fällt mir fast aus dem Gerät. Länderpräfixe, muss man auch nicht wissen, wenn es sich anders anhört bzw. mit was anderem beginnt als mit „D“ ist man im Ausland. Freqenzpläne, kann man alles im Internet nachschauen und wenn man dann ganz von den AFU-Frequenzen weg ist, wird man dann bestimmt schon daraufhingewiesen, wenn man stört – z.b. von dem freundlichen Lufthansa-Piloten auf 118 MHz oder …

    Aber das kann man in den Griff bekommen, in dem in der neuen Klasse nur noch Kauf-Geräte benutzen darf, die zertifiziert sind.

    Und schon sind wir beim dritten Themengebiet, den Vorschriften, des Deutschen liebstes Kind.

    Also entschlacken wir auch hier: Was muss der Einsteiger wissen, was in den Radio Regulations steht, wie es ich mit den Sateliten verhält, oder in welche Funkregion Australien gehört? Er muss auch nicht wissen, welches Rufzeichen an Bord eines Luftfahrzeugs verwendet, wird, weil ihm das Bordpersonal das Funkgerät schon vorher abgenommen hat. Also weg mit dem ganzen Rechts- und Vorschriftenkram!

    So, und nun geht an die Umsetzung und die Rahmenbedingungen für die neue Lizenzklasse:

    Logische Folge analog zu den Vorschriften zr E-Klasse wäre der Wegfall der KW-Frequenzen (160m und 80m Band) da die Kenntnisse für den Antennenbau fehlen.

    Da EMVU (und die sich daraus mittlerweile ergebenen Rechtsvorschriften) geltendes Bundes- und EU-Recht ist, müssen hier Regelungen geschaffen werden, die es auch einem Einsteiger ermöglichen, ohne vermeidbaren Verbotsirrtum zu funken (ich wollte QRV-gehen sagen, aber das kennt dann der Einsteiger vielleicht nicht mehr). Um aber sicherzustellen, dass der Einsteiger nicht gegen Rechtsvorschriften verstößt, wird die neue Zulassung so angepasst, dass dieser nicht dagegen verstossen kann. Also werden die 10W (PEIRP) mal in den „unschädlichen“ Bereich runtertransferiert, dass gerade mal 500 mW übrigbleiben.

    So und nun was kommt bei der neuen Regelung raus?

    K-Lizenz:

    Rufzeichen, eingeschränkter 2m und 70cm Betrieb mit stark reduzierter Leistung um die 500mW.

    Diese Erlaubnisse gibt es aber bereits, ohne Lizenz.

    Nun die Frage, welche Jugendliche oder verklemmten alten CB-Funker, die schon immer gerne mal die AFU-Prüfung gemacht hätten, sollen damit angelockt werden?

    Wenn der DARC mehr Geld braucht, soll er die Beiträge berechtigterweise erhöhen und nicht die über Generationen hinweg erarbeitete Reputation der Amateurfunker leichtfertigt dem schöden, monetären Interesse opfern – er täte gut daran.

    Kommense rein, hier wird ihnen geholfen, sollten wir anderen überlassen!

    73 de, Jochen
    CB-Funker und E-Klasse-RZ

    P.S. Wer Schreibfehler findet darf diese behalten.

  20. Ron sagt:

    Sorry, aber ich sehe nicht den angekümdigten Tiefgang Deines Postings. Du hast die Forderung alles einfacher, bunter und oberflächlicher zu gestallten lediglich zum wiederholten male wiedergekäut. Lustig das Du den bisherigen Austausch als „vordergründig und wenig faktenbasiert“ bezeichnest, wo Du doch soviele Fakten auf den Tisch gelegt hast und das gesamte Thema nun endlich mal nicht „oberflächlich“ betextest.

    Länderpräfixe, muss man auch nicht wissen, wenn es sich anders anhört bzw. mit was anderem beginnt als mit “D” ist man im Ausland.

    Was für ein Schwachsinn… Schau mal wo Funkamateure mit dem Landeskenner „DU, D2, D4, D6“ herkommen. Ich findes es erstaunlich das gerade non-performer und Ahnungslose darüber befinden wollen was dem Amateurfunk gut tut. Das ist das Deutschland von heute… ein Narrenschiff.

  21. Jochen sagt:

    Sorry, aber anscheinend bist du schon so betriebsblind, dass du nicht mal mehr erkennst, wenn jemand GEGEN die Einführung einen neuen K-Lizenklasse pladiert … schade.

    Vielleicht hätte ich den Beitrag für etwas bildungsfernere OMs als Satire kennzeichnen sollen. Aber, wie ich jetzt erkennen muss, war es schade um die Zeit.

  22. Jochen sagt:

    Tut mir leid, bitte streiche „bildungsferne“ und ersetze dies durch „humorlose“.

  23. Ron sagt:

    Jochen… nach Deinem letzten Posting habe ich Dein erstes nochmal gelesen. Chapeau! Ganz ehrlich… ich habe gezweifelt wie das einzustufen ist. In Anbetracht einiger bisher gelaufenen Argumente und vor allem einiger Mails die ich aus dem anonymen erhalten habe, bin ich dann doch davon ausgegangen das es ernst gemeint war. Sorry… und jetzt nochmal danke für den Post. Schön zu lesen das auch andere ihre Zweifel an dieser K-Lizenz haben.

    Da die jahrelangen Anstrengungen der Bildungspolitik nun immer mehr greifen, die Masse der Stumpfsinnigen kontinuierlich immer größer wird, fällt es manchmal schwer Satire vom Output der neuen Bildungsschicht zu unterscheiden. Vor allem wenn einem Betonung und Gesichtszüge fehlen.

    Wenn ich dürfte würde ich mal die letzten Bewerbungen die ich erhalten habe zeigen. Nicht selten glaubt man irgendwie vera***** zu werden oder man sucht die versteckte Kamera. Es ist in der Tat nahezu unglaublich wie sich heute Menschen um einen Job bemühen… ganz finster!

    Also verzeih mir bitte ;) Kommende Woche schicke ich meinen Ironie-Detektor in Reparatur.

    73, Ron

  24. Jochen sagt:

    Ron schrieb: „Also verzeih mir bitte ;) Kommende Woche schicke ich meinen Ironie-Detektor in Reparatur.“

    Ist wahrscheinlich nicht notwendig. Vielleicht vor die PA eine Pufferstuffe einbauen – würde wahrscheinlich reichen und dann nicht in C-Betrieb fahren, erzeugt zu viele „Oberwellen“ … ;-)

    Beste Grüße
    Jochen

  25. Hans, HB3YNW sagt:

    Ich finde die Idee der K-Lizenz einen Quatsch. Muss denn immer alles einfacher werden, möglichst noch mit Fun verbunden? Ich war früher CB-Funker und als solcher hatte ich Respekt vor den Leuten die sich hinsetzten und für eine Prüfung büffelten. Vor sechs Jahren habe ich dann selbiges getan. Ich habe das Büffeln nicht als Last empfunden, sondern Spass daran gehabt wieder etwas neues zu lernen und dabei Zusammenhänge zu erkennen, die ich als CB-Funker nicht sah.

    73 Hans, HB3YNW

  26. Claudia sagt:

    Was die Einführung einer weiteren Klasse angeht, so würde ich es begrüßen, erst einmal mit der Technik sich vertraut zu machen, aufsteigen kann man dann immer noch, wenn man es möchte.
    Eine Klasse , wo man nur die Relais bedienen kann, würde manchen schon reichen, sich vernünpftig mit der Amateurfunksprache sich zu unterhalten.
    Im Gegenteil zu CB Funk, da kennen die meisten kein Benehmen.
    73 Claudia

  27. Henrik, DC7SU sagt:

    ich finde #25 Hans, HB3YNW zusammen aber mit #26 Claudia bringen es auf den Punkt, dass es da eben nicht so einfach eine gute Antwort gibt. Anfänglich war ich auf der Meinung, dass es dem HAM-Spirit gut tut, wenn eben nicht einfach jedeR mitquatschen kann. Allerdings finde ich die Anregung von Claudia wirklich wert, offen diskutiert zu werden. Warum soll man CB-Funker, die sich zu benehmen wissen nicht auf 2m/70cm lassen?

    Ehrlich gesagt habe ich die A-Klasse auch geschenkt bekommen. Und wer von uns OMs und (x)YLs ist mit einem Eigenbau QRV? Es gibt genügend Hochsee-Segler, die die Prüfung extra für die Bord-Kommunikation gemacht haben. Allerdings sind die gerne bereit die Mühen der Prüfung auf sich zu nehmen, weil der Vorteil für sie so eminent ist.
    Doch, Claudias Vorschlag muss ernsthaft diskutiert werden. Eine Hürde muss eine solche K-Prüfung schon sein. Aber die Bänder zu beanspruchen geht besser, wenn sie aktiv genutzt werden. Ich höre da in Berlin auf 2m nicht viel vernünftiges.

  28. Hallo zusammen,

    ich möchte da doch mal meinen Senf dazu geben. Vereinfacht ausgedrückt (und sicher zum Widerspruch einladend) ausgedrückt bin ich der Meinung „Eine neue Einsteigerlizenz wird dem deutschen Amateurfunk sicher nicht so sehr schaden wie es einige gern darstellen. AABER: Sie könnte gegen das Problem helfen – und wenn sie nicht hilft dann weiß ich auch nicht was dann noch ….“
    Mit dem „Problem“ meine ich das, was der damalige DARC-Vorstand leider nicht offen genug kommuniziert hat. Nämlich genau das Mitgliederproblem im größten deutschen Amateurfunkverband. Die Zahl der DARC-Mitglieder ist nah an der 39.000 und damit vertritt er bald nur noch die Hälfte der deutschen Funkamateure. Nicht auszudenken was BNetzA, Wirtschaftsministerium und EU-Parlament dazu sagen im Sinne von „für wen wollt ihr denn noch sprechen“.
    Dass es natürlich auch finanziell eng wird für den DARC bei sinkenden Mitgliederzahlen ist auch klar. Was also tun ? QSL-Vermittlung einstellen ? cq-DL einstellen ? Geschäftsstelle in Baunatal dichtmachen ? Das kann ebensowenig eine Lösung sein wie die erwähnte Beitragserhöhung. Im Amateurrat würde momentan selbst eine Erhöhung um 2 oder 4 € keine Chance haben. man hält das für nicht zumutbar. Ich war selber 4 Jahre OVV und war erstaunt wie viele Mitglieder die ein oder andere Unterstützung bekommen weil sie den Jahresbeitrag (im Moment nominal 72 €) nicht bezahlen können. Darüber macht man natürlich verständlichweise keine großen Worte aber es ist so. Aus Sicht eben eines OVV, der auch drei Lizenzkurse durchgeführt hat (zur Gewinnung von Neumitgliedern, an Interessenten hat es nie gemangelt) bin ich auch absolut für eine ECHTE Einsteigerklasse unterhalb der jetzigen E, vielleicht so wie die alte 3 oder E). Das noch aus einem anderen Grund: Meines erachtens wurde die Klasse E 2006 viel zu sehr aufgebohrt, warum auch immer (europäische harmonisierung ?). Im Sinne dessen was Claudia hier schrieb (UKW und Relais-Betrieb) möchte ich auch das noch als persönlichen Grund anführen: Ich war und bin UKW-Funkamateur, und früher konnte man sich nachmittags/abends ans Gerät setzen und 2m SSB machen, das ging immer. Ich hab das immer gern gemacht, und ob mein QSO-Partner ein DO, DG, DK oder was weiß ich was für einev Prefix hatte war und ist mir egal. Aber: Heute sind die UKW-Bänder außerhalb von Contesten TOT. Das liegt nicht an den Bedingungen – die wären vielleicht nicht schlecht. aber es ist schlicht keiner da, alle sind auf 80m oder sonstwo auf KW ! Wofür wir (OV im Ruhrgebiet) noch ein (70cm-) Relais betreiben wird auch bald zu Recht gefragt werden – bei höchstens 10 Minuten Belegung. In der Woche, nicht am Tag ! Übrigens: Von den ca. 30 Mann die ich in den Lehrgängen zur Klasse E gebracht habe haben heute nur noch 4 ein „DO“-Call. Alle anderen haben von sich aus zur Klasse A aufgestockt – aus eigenem Antrieb, so viel Begeisterung fürs Hobby war nach dem „Anfixen“ da !

  29. Jörg sagt:

    Jein, es braucht(k)eine neue Einsteigerklasse…

    Die Überschrift spiegelt meine persönliche Meinung zu diesem Thema deutlich wieder. Ich bin diesbezüglich uneinig.
    Ich selbst stehe vor der Entscheidung mich zu lizenzieren oder es bleiben zu lassen. Wenn man auf den Frequenzen reinhört, dann stellt man im UKW-Bereich fest, dass wenig Betrieb herrscht. Direktverkehr findet so gut wie gar nicht mehr statt. 2m ist fast leer, 70cm das Regelband. Relaisfrequenzen sind von Kafferunden belegt, die Umgangsformen sind CB-like. Auffällig dabei ist es, dass die in Ausdrucksweise und Einhaltung von Funkregeln als „rüpelhaft“ einzustufenden Funkfreunde durchweg keine DOler oder Neulinge sind, sondern alles Altgediente! Störer findet man ebenso vor wie vor 30 Jahren im CB-Funk.
    Auf der anderen Seite…
    Viele hochlizensierte und technisch erfahrene alte Hasen schrecken Neulinge regelrecht ab. Hochnäsige und belehrende Vorgehensweise, Grundsatzdiskussionen die so technisch spezifisch sind, dass jeder Neuling abgehangen wird und kein Interesse haben wird sich an dem Gespräch zu beteiligen.
    Wirklich angenehme Gespräche, spannende Funkrunden und experimentelle Direktverbindungen sind extrem selten zu hören.
    Offensichtlich führt der Mangel an Neulingen dazu, dass es entweder nur gelangweilte Kaffeerunden oder hochtechnisierte Spezialgespräche gibt. Auf Kurzwelle stellt sich zwar ein anderes Detailbild dar, aber im Grundsatz ist auch hier mangelnde Funkkultur feststellbar obgleich die Abhängigkeit von Ausbreitungsbedingungen zwangsläufig eine Beschäftigung mit der Materie verlangen und deshalb die Gespräche anders ablaufen.
    Fazit: Eine neue Einsteigerklasse wird kein Kulturwandel herbeiführen, das kann nur von innen heraus erfolgen. Evtl. minimal mehr Zulauf, andererseits tun mir die K-Klässler jetzt schon leid wenn sie bei den heutigen OMs ganz unten in der Nahrungskette stehen statt mitten drin.

  30. Peter sagt:

    Hallo, liebe Amateurfunkprofis!

    ich bin über google und der suche nach Klasse E bzw. Klasse K zu euch gestossen.

    Im Grunde haben alle hier ein wenig Recht. Ich kann die „alten Hasen“ sehr gut verstehen, das sie möchten, das der Amateurfunk nicht zur „Rummelbude“ verramscht wird. Andererseits kann ich aber auch die Menschen verstehen, die gerne die Prüfung ablegen möchten, aber immer wieder von Menschen mit zu Krassen ansichten abgeschreckt werden. Ich habe leider noch keine Lizenz, obwohl ich mich wie ein kleines Kind jedes mal freue, wenn auf „unserem“ Relais DB0ZK Betrieb herrscht und ich den erfahrenen lauschen kann. Mir wird keiner glauben, das ich in den letzten 2 Jahren eine kleine Sammlung am Amateurfunkgeräten zusammengetragen habe, ohne die PTT-Taste zu drücken. Ok, ich gebe zu, ich habe es ein mal getan, aber nur weil wieder einmal ein (sorry) Depp sein Ebay Wouxun in Betrieb genommen hat um das Relais mit dem Tonruf zu aktivieren und nur blöd ins mikro zu pfeifen.. Dem habe ich dann gesagt das er das bitte lassen soll, denn das Senden ist nur für die lizenzierten Erlaubt… Ja richtig.. ich habe keine Lizenz und trotzdem habe ich den Anstand und Respekt, nicht den Betrieb (wenn er dann mal da ist) zu stören. Ich würde gerne zumindest mal die E-Lizenz machen, aber da ich leider in 3-Schichten in einer Fabrik arbeite und nahezu keine Freizeit bzw. den Kopf habe mir Formeln reinzuprügeln (was ich schon versucht habe) kam es in letzter Zeit nicht dazu. Manchmal tun mir die Funker echt leid, wenn ich ein CQ CQ CQ höre… und keiner Antwortet… wie oft wollte ich einfach mal sagen: „Hallo hier ist einer, der hört passioniert zu! Darf aber nicht senden…“ Wenn dann mal einer so frech ist und trotz fehlender Lizenz einfach mal ein 73 einwirft bekommt er keine Antwort, denn sonst würde sich das gegenüber ja strafbar machen…

    Nochmals mit allem gebührenden Respekt an die, die es mit viel fleiss geschafft haben sich eine Lizenz – egal welcher Klasse – anzueignen: Warum nicht das menschliche zulassen und die Voraussetzungen ein wenig anpassen. Evtl. mit Probezeit und „Wesensprüfung“. Dann wäre vielleicht wesentlich mehr auf den Relais los, die Sache würde wieder in Schwung kommen. Denn ich kenne viele die die Hürde Prüfung nicht schaffen, aber trotz allem nette Menschen sind, die EUER Hobby auch fasziniert. Ich wäre der erste, der direkt morgen teilnehmen würde und sich gerne in eine QSO einbinden würde….

    In diesem sinne an alle ein herzliches 73, vielleicht hört man sich ja doch irgendwann mal

  31. Holger sagt:

    Also ich glaube eine kleine Einsteigerklasse für Relaisbetrieb wäre genau richtig.
    Ich habe 2006 im Herbst meine DO Lizenz gemacht, nicht das ich irgendwas davon verstanden hätte, sondern einfach sämtliche Fragen und Antworten auswendig gelernt. Dafür habe ich 6 Wochen gebraucht, dann in Hannover bei der RegTP Prüfung gemacht und dachte nun geht es los.
    Denkste, bis Herbst 2008 habe ich etwa 12 QSO führen können, 2m/70cm Band über 2 Relais, ansonsten nur tote Hose. Kurzwelle geht nicht wegen keine Antennenmöglichkeit.
    Dann habe ich den ganzen Kram verkauft und mein Rufzeichen zurück gegeben.
    Ist einfach sehr langweilig, nur leere und tote Frequenzen.
    Ich habe kein Interesse an den Geräten etwas zu bauen, zu verändern oder sonstwas.
    Meine Geräte kamen aus dem Laden und wurden von mir nicht verändert oder geöffnet oder sonstwas.
    Ich will nur ein wenig quatschen und ich glaube mit einfacheren Zugangsmöglichkeiten, vor allem ohne den Elektronikkram wäre möglicherweise etwas Betrieb auf den Relais zu schaffen.
    Wozu die hier in der Gegend überhaupt unterhalten werden ist mir schleierhaft, da ist wirklich 24 Stunden täglich 7 Tage die Woche nichts.
    Dafür wäre eine einfache Klasse glaube ich perfekt und wenn man die gegen Gebühr und 10 Fragen Gesetze bekäme dann wäre es ein Renner.
    Und wenn auf Relais die ohnehin nicht benutzt werden ein wenig CB Atmospäre herrschen würde wäre das ganz sicher nicht verkehrt.

  32. Jens der andere sagt:

    Zusammenfassung weil lang:
    Ich als (noch-)nicht-Funkamateur kann nicht verstehen, wo das Problem liegt, wenn Leute eine vergleichsweise einfache Prüfung machen sollen, wenn sie mit eigenen Geräten Funk betreiben wollen.

    „E“ ist in den Elektronikgrundlagen Schulstoff. Ob die Technik in „A“ immer relevant ist (Dotierung von Halbleitern – machen Amateure ihre Halbleiter selber?), mag ich im Einzelfall nicht beurteilen.

    Die Abschnitte Betrieb und Vorschriften wird man nicht kürzen können. Im Seefunk ist die Prüfung in einigen Punkten sehr viel einfacher – was zu saumäßigem Verhalten Anlaß zu geben scheint.

    Sprich: „E“ scheint mir nicht so schwer, daß man sich nicht hinsetzen und lernen könnte, wenn man nicht wollte. Dafür darf man danach eine ganze Menge.

    Ich möchte jedenfalls als Rundfunkkonsument nicht neben jemandem wohnen, der ohne ausreichende Kenntnis von Technik oder Vorschriften mehr oder weniger flexible Funksendeeinrichtungen betreibt.

    (Wenn man allerdings hier mitliest, bekommt man den Eindruck, als sei der Amateurfunk für Einsteiger keine angenehme Sache – Standesdünkel würde mich auch abstoßen.)

  33. Klaus sagt:

    Ist ja wirklich ein interessantes Thema (welches auch schon über einige Monate läuft).

    Zu meinem Hintergrund: Mit 18 Jahren habe ich nach einigen Jahren CB-Funk die Amateurfunkprüfung recht kurzfristig gemacht. Ein CB-Funker erzählte mir von den bevorstehenden Gesetzesänderungen und ich wollte mir noch schnell die bisherige Lizenz holen. Neben der Zwischenprüfung in meiner Ausbildung habe ich die Klasse C erreicht, mit technischen Kenntnissen für die Klasse A (damalige Klasse A neben der B-Klasse) hinaus. Das Morsen hat mir halt gefehlt.

    Mangels Geld, konnte ich damals keinen Kurs machen. Ich habe aus Büchern gelernt (die mir z.B. ein Elektriker-Azubi manchmal leihen konnte) und auch von einem engagierten OM aus dem Ortsverband, der sehr viel Geduld mit mir hatte. Zum Glück konnte ich ihm mit meinem IT-Kenntnissen auch ab und an helfen und so hat sich dass dann ausgeglichen.

    Mangels interessanter Experiementier-Möglichkeiten ist das Thema aber recht schnell eingeschlafen. Dazu musste ich ja noch meine Ausbildung beenden. Danach noch Umzug, Bundeswehr, Umzug, berufliche Fort- und Weiterbildungen, Umzug und Einarbeitung und auch andere Sachen wie Heirat und Jägerprüfung.

    Inzwischen kribbelt es mich aber ganz schlimm zwischen die Finger, ich mache gerade wieder Anfänger E-Technik Experimente (bin gerade beim Transistor angekommen) und denke sogar auch über die Zulassung zur HF-Technik nach (in einigen Wochen und natürlich werde ich erstmal die Empfänger-Seite bearbeiten).

    Auf dieses Blog bin ich wegen meiner Suche nach der Zulassung gestossen, anscheinend werde ich ohne Probleme die A-Lizenz bekommen.

    Andererseits wundert es mich etwas, dass die heutige E-Lizenz für Einsteiger so viel möglich macht. Vielleicht geht man inzwischen wirklich nicht davon aus, dass ein Amateurfunker selbst bauen und experiementieren möchte (Wozu braucht es dann aber Amateurfunker?)

    Das mit der neuen Einsteigerklasse scheint mir wirklich Janusköpfig zu sein. Bei der E-Klasse ist schon soviel erlaubt, wozu noch eine zusätzliche Einsteigerklasse? Das wäre ja im heutigen Jargon ausgedrückt nur CB-Funk 2.0.

    Viele Grüsse an alle
    Klaus

  34. Klaus sagt:

    Oder noch einmal in kurzen Worten:
    Das Plaudern mit OMs ist nicht das Ziel des Amateurfunk-Dienstes. OMs sollte aber doch die Kommunikation untereinander (auch wenn sie einem trivial erscheinen mag) auf den jahrelang optimimierten Station gestattet sein. (Ja, ich kenne selbst viele Gegenbeispiele). Das für äußere Zuhörer langweilige Palavere ist letztendlich nur ein Langzeittest.

  35. Peter B. sagt:

    Hallo zusammen

    Ein wirklich sehr interessantes Thema
    Ich kann beide Seiten gut nachvollziehen, die Frage ist ja wohl, wie beurteile ich
    die Fähigkeit am AFU, teil zu nehmen?
    Worum geht es?
    Technik auf hohem Niveau?
    Wie hoch für Selbstkäufer?
    Toll zu lesen, ich habe das auswendig gelernt, oder ich kann trotz Lizenz nichts
    selbst bauen.
    Klar Regeln u. Betriebstechnik, für einen reibungslosen Funkbetrieb, brauchen wir,
    aber wie viele, u. Wofür?
    Wie finden wir im Test heraus, ob der, der Sie in der Prüfung kennt, sie verstanden hat?
    Machen wir jetzt eine MPU ?
    Worum geht es uns den wirklich?
    Den einen um :Technik, basteln, forschen, den meisten, wie ich so höre, erstmal um ein nettes QSO.
    Was nun?
    Was erwartet wer, von einer Lizenzprüfung, u. was regelt sie im Alltagsbetrieb?
    Also frage ich mich schon lange, wie ist das wen überhaupt zu regeln?
    E-Lizenz finde ich nicht besonders schwer, aber ich habe auch ein paar Jahre HF-Technik
    beruflich hinter mir, was sagt das nun?
    Nun repariere ich sehr oft, an meinem Messplatz, sehr gerne Oldiefunkgeräte. oder auch
    mal was eines Oms, was muss ich nun denken, wenn ein langjähriger A-B Om, die einfachen
    Dinge nicht selbst hin bekommt?
    Vorurteile? Wofür? Um mir zu zeigen ich bin besser?
    Mir ist Sympahtie, ein nettes Qso wichtig, u. ich entscheide mit wem ich gerne rede,
    wonach eigentlich?
    Das entscheide ich sicher nicht ,wie leider zu viele, am Rufzeichen wie Do.
    Was da manchmal abgeht ist traurig, schade.
    Auch schade finde ich es, hier selbst zugesprochene Kompetenzen als Maß der Dinge
    u. allgemeingültige Regeln zu lesen.
    Ich denke wir können nur gemeinsam darüber ernsthaft nachdenken, was geht u. wenn, wie.
    Unterstellungen, u. Schuldzuweisungen bringen da ganz sicher nichts.
    Um noch mal zum Traurig zu kommen, was unter den Gefechten abgeht, ist ein Zeugnis der Hilflosigkeit ,ein Problem zu lösen?
    Ich bin heil froh, nicht in der Haut der involvierten zu stecken.
    Wen ich in der CQ DL lesen muss, 50 % drohen mit Austritt wen die K-Lizenz kommt,
    die anderen 50% wenn sie nicht kommt.
    Wie beurteilen wir nun den Mensch im Funkbetrieb u. wonach?
    Sicher nicht an Q-Gruppen, die man in der Lizenz auswendig lernen muss, aber
    nur in CW anwenden soll, bzw. nur darf wen man die Berechtigung für CW hat.

    Bitte geht freundlich miteinander um, es geht allen im Grunde um das Hobby Funk.
    Um über Lizenzen ernsthaft zu reden, sollte es erst mal vernünftige Vorschläge dazu geben.
    Ich kann nicht sagen, CB, AFU, oder… sind die besseren…

    Eines kommt mir leider nur so vor, es schadet nur, so öffentlich damit um zu gehen?

    Na dann mal drauf XD

  36. Peter sagt:

    Immer wieder das gleiche Thema!! Ich kanns nicht mehr lesen!!Die Alte Klasse C ist heute A!! Die brauchten 50 % !! Klasse E ist bis auf Technik 100% gleich !! Also was soll das ??

  37. Ron sagt:

    was soll wass?

  38. Stefan sagt:

    Die E-Lizenzler sind meiner Meinung nach einfach auf zu vielen Bändern mit zuviel Leistung unterwegs. Und das „Problem“ sind ja nicht die schon lizensierten, sondern die Newcommer. Der Strom reisst nicht ab…

    Eine Klasse K könnte den Zuwachs hier entlasten, wenn sie auf 70cm, 2m, 10m beschränkt wäre.

    Gleichzeitig könnte man den Anreiz für Klasse A etwas steigern indem man den A-Lizenzlern mehr Frequenzen und Befugnisse gibt :-)

  39. Thomas sagt:

    Als ich 1988 mit CB-Funk anfing war das Band relativ voll. Dazu kamen dann noch mehr Funker als die Mauer auf ging. Da ich in Berlin wohne war das schon ein erheblicher Stress auf dem Band.
    Nun gut, dachte ich mir als ich dann (1991) für die C-Lizenz paukte. In einem OV den ich hier nicht näher benennen will, war ich dann also fortan regelmäßig um gewisse Dinge zu lernen und zu besprechen. Das funktionierte so lange gut, bis ein DL’ler der Meinung war dass die C-Lizenz nichts richtiges sei und ein richtiger Funkamateur doch mindestens eine A Lizenz oder ein B-Lizenz machen sollte.
    Er kritisierte mich und auch Andere dafür dass wir erst mal nur die C-Lizenz machen wollten und da begann der Ärger. Ich musste mir rational die Frage stellen ob ich dem Stress, dem Ärger und der üblen Nachrede durch den Erwerb einer Amaterfunklizenz entgehen konnte. Antwort nein.
    Leider musste ich dann immer wider feststellen dass vor allem gewisse Dl’ler sich für was besseres halten und das auch meist im OV raushängen lassen. Wollte ich also Mitglied in einem OV als C-Lizenzler sein, auf die Gefahr hin deswegen angegangen zu werden oder zumindest als Funker zweiter oder dritter Klasse zu gelten? Das musste ich mir auch mit Nein beantworten. Also ließ ich das mit der Lizenz ganz sein und konzentrierte mich fortan voll auf meine schulische Ausbildung (die ja auch nicht ganz unwichtig ist).
    Wenn ich mir Heutzutage (2012) die permanenten Störungen auf DB0PA, Relaiskrieg usw. anhöre, fühle ich mich in meiner Entscheidung die Prüfung nicht abzulegen nach wie vor bestätigt. Wie soll sowas zur Popularität des Amateurfunks beitragen? Von den Intrigen und Feindschaften die unter einigen Funkamateuren entbrannt sind und öfters vor Gericht verhandelt werden müssen will ich erst gar nicht reden. Diese gibt es schon weit Länger als die DO-Lizenzen. Auch viele Entscheidungen des DARC haben mich einfach nur geschockt. Als Beispiel nenne ich mal D-Star in Zusammenhang mit Relais. Ist das Lobbyismus oder will man damit wirklich den Funk fördern? Dem DARC rennen aus verständlichen Gründen die Mitglieder davon. Ich denke das sind alles zusammengenommen die Hauptgründe für fast leere 2 Meter und 70 Cm Bänder.
    Sicher spielt auch das Internet und die Massenverbreitung von Handys eine große Rolle.
    Es ist Jugendlichen nicht erklärbar warum sie etliche hunderte von Euronen für ein Funkgerät ausgeben sollen, dann noch Kabel Antenne, Netzteil brauchen um dann loslegen zu können. Der PC kann ja alles was Kommunikation im Netz anbelangt für einen Bruchteil des Geldes. Der D-Star Zwang auf Relais würde das bei den jetzigen Preisen weiter zum Nachteil des Amateurfunks und auch des DARC’s verschärfen. Die Hürde für neue Mitgleider würde also höher gesetzt werden und nicht niedriger oder freundlicher dem Interessierten gegenüber.
    Ich bin der Meinung dass es keiner neuen Einsteigerlizenz bedarf. Wer auf Afu Bändern senden will, sollte sich auch durch erlernen von Kenntnissen und durch eine abschließende Prüfung dafür qualifizieren. Leider ist dies jedoch nicht Garant für geistige Reife mit anderen anständig zu kommunizieren (egal ob du jetzt ne grosse oder ne kleinere Lizenz machst). Das wird man also auch mit einer Erschwerung der Prüfung nicht erreichen können.

    Eine Lösung des Problems würde z.B. sein wenn von Seiten des DARC mal mehr Druck machen würde auf die Bnetza Trägersteller, Intriganten und ähnliche Hobbyverderber schneller und effektiver die Lizenz entziehen zu lassen, oder zumindest zur Rede zu stellen und abzumahnen.
    Des Weiteren sollte man die D-Star Geschichte in Bezug auf Relais ernsthaft überdenken und zu einem sinnvollem „Nein“ kommen.
    Auch ein Hinarbeiten des DARC für funkerfreundlichere Gesetze auf die immer weiter verschärfte Problematik des verhinderten Antennenaufbaus durch die Vermieter wäre mal ein guter Ansatz. Viele würden gerne aufbauen, können aber nicht, weil der Vermieter keine Antenne auf dem Dach haben will und auch nichts am Balkon oder Fenster duldet. Das Haus aber mit Parabolantennen für Guckmichblöd TV vollgepflastert ist.
    Schlechte abstrahlung und Störungen sind somit vorprogrammiert und vermiesen einem das Hobby unnötig.
    Alles in allem gibt es viel zu tun bevor der Amaterfunk wieder attraktiver vor allem für jüngere Generationen werden soll.

    mfg Thomas

  40. Reinhard sagt:

    Wie sieht denn eigentlich die Statistik der bisherigen Einsteiger-Lizenz aus ??

    Ich meine, wieviele % der DO-ler haben nach Jahren eine höhere Lizenz-Klasse erlangt ??

    Gibt es da Zahlen oder ist das alles geheim??

  41. Ron sagt:

    Zahlen sind mir nicht bekannt… wieso sollte da was geheim sein? Meinst Du es gibt eine Amateurfunk-Verschwörung?

  42. peter DO1PMY sagt:

    lieber OM Ronny,

    z.Z. muss ich mir eingestehen, dass der Fernlehrgang/Technik ( für Klasse A ) mich überfordert.Warum werden mir ein Teil der Afu-KW-Frequenzen verwehrt,nur weil ich die techn. Kenntnisse zum Selbstbau eines D-Star-TRX nicht nachweisen kann.
    10Watt wurden für digi-Betrieb ausreichen, es müssen ja nicht 750Watt der Klasse A sein.
    Viele Schüler ( Richtung Abi G8 ) haben nicht die Musse erst die Lizenz A abzulegen und dann am AFu teilzunehmen.
    Warum wird der Amateurfunk nicht in zwei gleichwertige Bereiche, Betrieb und Experimentalfunk, ermöglicht.
    Ich bin 73 Jahre alt, habe in meiner Wohnung absolutes Antennenverbot,für mich ist der Relais-Betrieb, nicht nur auf den Radtouren mit meinem Enkel, erlebter > ham-spirit <.
    PS. über manche Relais wird sogar Dialekt gesprochen, auch ohne Abi ( hi ).
    73 Peter

  43. Ron sagt:

    Hallo Peter,

    eigentlich ist ja schon alles gesagt.

    Ich verstehe nicht warum man in der kleinsten Lizenzklasse nicht einfach dankbar ist auf einigen Kurzwellenbändern funken zu können. Warum will man, trotz der kleinsten Lizenz gleich alles?

    Nur weil Schüler und Andere nicht die Lust haben „A“ abzulegen dann ist das doch kein Problem, dann bekommen sie diese auch nicht. Oder willst Du ernsthaft vorschlagen wer Lust hat setzt sich auf den Hosenboden und wer nicht eben nicht, aber alle bekommen Zugang zu allem… Das ist doch kein Konzept! Dann wäre es nichtmehr weit und mein sarkastischer Aprilscherz von 2011 wird Realität: http://www.dl7vdx.com/einsteigerlizenz-im-april/

    Die Unterteilung für Betrieb und Experimentalfunk macht aus meiner Sicht keinen Sinn. Warum soll man den Amateurfunk zergliedern, weil Leute keine Lust haben zu lernen? Ich glaube die aller wenigsten die irgendwann für ihre Zulassung gelernt haben sind tatsächlich in der Lage einen TRX oder Sender zu bauen. Wer will, der kann.

    Wie schon an anderer Stelle gesagt, richtig ist das der Amateurfunk Nachwuchs braucht. Aber keinen der zu nichts Lust hat und auch nichts investieren will… das beschleunigt den Untergang nur und bleibt sonst ohne Ergebnis. Weil non-Peformer immer non-Performer bleiben.

    Übrigens, ich habe auch absolutes Antennenverbot was mich jedoch nicht davon abhält Amateurfunk zu machen. Outdoor, Klubstation, Fieldday, Conteste… fast 300 DXCCs, tausende QSOs…es geht immer irgendwas.

    73 Ron

  44. Peter sagt:

    Nachwuchs der keine Ahnung hat,wollen und brauchen wir nicht.
    Ich bin für die strickte Trennung von CB und Amateurfunk!
    Leider steckt die Industrie mit dahinter,und teile der Politik,die es nur auf Frequenzen abgesehen haben,da stört Funk nur.
    Der Werteverfall ist im Amateurfunk leider enorm.

    ich bedaure es sehr best 73 Peter

  45. Marcus DO2SI sagt:

    Was mir gefallen würde, wäre, wenn die OV`s mehr Öffendlichkeitsarbeit machen würden. Wiso geht man nicht bei einem Stadtfest her und baut eine UKW Station und eine 10 Meter Station auf. Das alles natürlich mit viel primborium und heimlichtuerei. Das macht neugirig. Ausbilder an die Stationen für Erwachsene und den Kindern ein Spielgerät testweise (PMR) in die Hand gedrückt. Ich selber habe gerade 3 Bengels hier die mich löchern wegen meiner 10 Meter und 2/70 Antenne auf dem Dach. Ich werde jetzt ein Ausbildungs RFZ beantragen und dann aufn Hügel fahren mit den Bengels. Vorher bauen wir ne 10 Meter Bazzoka und eine Duobandantenne für 2/70 cm.

    Mal sehen was passiert.

  46. ocean sagt:

    Ich finde es erschreckend, das es immer noch eine Diskussion um diese IMHO absurde Thema gibt. Das, was man in Deutschland (und einigen anderen Ländern) mit den Lizensklassen veranstaltet hat, ist an Unglaublichkeit nicht mehr zu toppen: Wer in den 80er Jahren mit Ach und Krach seine 51 Prozent in der Technik erreicht hatte, konnte schon eine C Lizenz bekommen. Mit Nachprüfungen in der Technik konnte man auf die Klassen A und B erweitern. Mit dem Wegfallen der Telegraphieprüfung, (gegen die sich übrigens die Mehrzahl der befragten im DARC organisierten Funkamateure ausgesprochen hatte, was der Verband jedoch ignorierte und im Rahmen internationaler Konferenzen für den Wegfall stimmte unter dem Vorwand die Stimme eines anderen Landes repräsentieren zu müssen), wurden alle drei bis dahin existierenden Klassen in eine Klasse integriert. Die technische, über eine staatliche Prüfung festgestellte Kompetenz wurde ignoriert und gleichgeschaltet. Um es zu verdeutlichen: In Kanada ist es auch heute noch erforderlich für einen Funkamateur, der früher eine kleine Lizensklasse erworben hat, eine Zusatzprüfung in der Technik zu absolvieren, wenn er die große Lizensklasse erreichen möchte. Die Klasse E wurde als neue Einsteigerklasse erschaffe (E wie Einsteiger). Auch hier wurden alle Bedenken über Bord geworfen und die Berechtigungen erhöht. Jetzt will man offensichtlich immer noch die Klasse K einführen – wohl entsprechend der ehemaligen Klasse C, die dann durch die Klasse E ersetzt wurde. Das geht – mit Verlaub – gar nicht. Ich gönne jedem seine neu erworbenen Berechtigungen, aber es geht im Amateurfunkdienst um technisches Können, das nachzuweisen und zu erhalten ist (so steht es im Gesetz)! Um die Analogie eines Vorposters anzuwenden: Wer in den 80er Jahren seinen PKW Führerschein gemacht hat, bekommt nicht, weil es so schön ist, heute einen LKW Führerschein – und warum nicht? Weil er das entsprechende Wissen nicht nachgewiesen hat. Welcome to the Steckdosenamateur? Es fällt schon auf, das gewisse Gerätehersteller heute in Deutschland die Garantie erlöschen lassen wollen, wenn der Funkamateur sein Gerät selbst öffnet. Mit Verlaub, wozu habe ich dann bitte meine Lizenz gemacht? Warum ist es in Deutschland so schweirig das Service Manual für ein modernes Gerät zu bekommen? Und warum bitte bekomme ich es in den USA für 20 Dollar ohne Probleme? Ich habe KEINE Lust mir von der Politik und mitgliedergeilen Verbänden meine Kompetenz aberkennen zu lassen! Es wäre sinnvoller an Hochschulen und in Hilfsorganisationen Werbung und Projekte für den Amateurfunkdienst zu machen, aber das scheint niemand machen zu wollen. In Bonn, an der Heinrich Herz Universität wurden die Funkamateure raus geworfen! In Emden verwaist die gut eingerichtete Clubstation, weil sich niemand dazu berufen fühlt Werbung dafür zu machen!!!

  47. Lutz sagt:

    Die Debatte kann ich einfach nicht verstehen. Was will der „Ama-Teu(e)r-funk“ denn überhaupt ? Leute die den Betriebsdienst gut machen ? Die das Funkgerät selber entwerfen können…? „Punkte“ Sammler im Contest ?

    Über 100 Mio Funkgeräte in D werden betrieben von „Ungelernten“ – ohne jede Aus- Bildung.

    Die Geräte werden in wenigen Jahren zu einer kleinen Box – die es im Wert für einen Korb Äpfel und einer Schachtel Ei zu kaufen geben wird. (Hack-RF Card 120Eu..) Jeder interessierte kann „mithören“ /schreiben (lassen). Besser als JEDES 10.000 Eu Empfängerwunder in herkömmlicher Bauweise.

    Muss jeder – der einen PC bedient , der eine Email schreibt , in solch eine Diskussion schreibt – die Schieberegister des I7 im schlaf hersagen können ?

    Etwas Schulung ….ok. Guckt Euch doch den Katalog der Fragen für die „A“ Klasse an, ich hab Nachrichtentechnik studiert, hab 10 Jahre auch an KW Geräten gesessen…. ausgebildet…
    Baue nun Funkstationen, rechne den KB aus…

    Geht doch bitte mal in Euch – könnt Ihr noch 95% der Fragen richtig beantworten ? (A-Klasse)

    Es sind einige Fragen drin – die man falsch verstehen kann, Dinge – die ich NIEEEEE gebraucht habe, –

    Wollt Ihr nur die mit dem fotografischen Gedächtnis ? (Einen der sich die Antworten merken kann?)

    Jungendliche zur Erkenntnis führen – ???? Aber nicht !

    Die „Alte“ Herrenrunde am Stammtisch bleibt unter sich. Egal wie sich manche durch die Prüfung geschummelt haben…… oder die Fragen überhaupt noch lesen können….
    6 Monate „gebimst“ haben…. wieviel ist denn davon noch „abrufbar“ – und benötigt?

    Die Leute haben „ANGST“ vor Antennen…. die grossen Runden schauen vielleicht auf den Abendbrotteller ?

    JA – Erstmal Latein – dann 5 Jahre Studium – wenn man Arzt werden will…..

    Der AMATEUR Funk ist da nahe dran.

    Wundert Euch dann nicht – wenn der neue KB dann weitere 5 m fordert, Frequenzen für Industriegeräte freigegeben werden…. und der Nachbar die Bundesnetzagentur anschreibt.

    Für „die“ paar Hobbyfunker die „teure“ Frequenz frei halten ?

    – das ist doch kein allgemein NÜTZLICHER Verein!! Die 2 m kann man doch an die Allgemeinheit für den Datenfunk freigeben…. – oder ? ….und die 70 cm auch ?

    Also – solltet IHR nicht langsam auf einen Kurs der breiten Masse kommen – werdet Ihr im Kommerz untergehen! (Mit Zustimmung der breiten Masse.)

  48. Peter B. sagt:

    Hallo Lutz

    Wenn es hier u. da auch weht tut, so muss ich Dir (leider) in den meisten Punkten recht geben.
    Wo sind die vielen OMs, von denen ich vor langer Zeit, in harter Schule HF u Funk gelernt
    habe? Aber es hat Spass gemacht.
    Ich kenne Fälle: wo Besucher eines AFU-Kurses, klar gesagt bekommen: ab jetzt werft Ihr alle Funkgeräte in den Müll, sonst könnt Ihr gleich wieder gehen…
    Fälle, wo Fremdstationen die mobil auf ein Relai kommen verjagt werden, wo ober-OMs,
    öffentliche Relais, wenn Sie zu Bett gehen einfach abschalten, bis Morgens zum Früh-Apell ..
    Es kann nicht sein das Leute mit der E-Lizens anfangen, mit der Absicht auch die A-Lizens
    zu machen, schnell wieder aufhören, weil sie behandelt werden wie die Letzten Idioten.

    Was ist los?

    Manche können froh sein, das AFU (leider) nicht mehr die Rolle spielt, wie früher, sonst
    wären sicher nicht gerade wenige Betriebsberechtigungen, wegen grobem Verstosses schon eingezogen?

    Was wird durch eine K- Lizens anders?

    73 Peter B.

  49. Kurt L. sagt:

    Dazu muss ich leider auch mein Senf dau geben.
    Es gibt im Amateurfunk sowie in anderen Funkdiensten ein Klientel, was man unterste Schublade zuordnen kann.
    Die alten Pioniere des Funk´s , die wirklich was verstehen davon werden immer weniger.
    Es gibt weder im Amateurfunk noch in anderen Funkdienste nur noch etwa 6 % die echt noch wissen was sie tun und wie man sich benimmt auf Funk.
    Es kann ja nicht sein das diese sogenannten Steckdosenfunker ( Funkegerät kaufen, rein in der Steckdose) auf bestimmte Fragen, wie ein Verstärker in C-Betrieb oder wie ein Marconi-Sender funktioniert keinerlei Ahnung haben, da ja alles auswendig gelernt worden ist. Wo bleibt denn da der Unterschied z. B. im CB-Funk und Amateurfunk da gibt es für mich keinen mehr.
    Einfach Gerät in der Steckdose ne Fertige Antenne aus dem Versandhandel und schon kann los gefunkt werden.
    Um was es im ganzen Amateurfunk überhaubt geht weiss keiner von den 94%tigen mehr.

  50. Claudia P. sagt:

    Ja, in vielen Dinge stimme ich einigen hier zu. meine meinung wäre, wenn die Klasse K vorhanden wäre, dann könnte für einige auch der Umstieg zur E bzw. A-Klasse kommen, wenn Bedarf besteht. Aber erst einmal reinkommen, ist für manche nicht leicht.
    Es liegt an jeden selbst, was er aus der sache macht. Für meinen Bedarf würde es reichen, wenn ich die Klasse K hätte, Relaisbetrieb mache und mich glücklich schätze.
    73 & 55, de
    Claudia

  51. Andre sagt:

    Hab mir jetzt wirklich alle Kommentare durchgelesen und mir ist folgendes aufgefallen :
    1. bemaengelt Ron zu Anfang die mangelnde Grammatik einiger OMs. Selber kriegt er aber keinen einzigen Absatz ohne Rechtschreibfehler hin. Bemerkenswert !
    2. Sobald jemand anderer Meinung ist als er selber, wird mit Sarkasmus reagiert wie die x-fach erwaehnte Lizens von Aldi etc. ! Argumente Fehlanzeige. Rons Meinung ist allgemeingueltig !
    Da wird dann auch mal der Begriff „Schwachsinnig“ bemueht (der im uebrigen einen Zustand beschreibt und klein geschrieben wird )
    3. Sind ca. 80% anderer Meinung bzw. sehen die Sache wesentlich differenzierter, was Ron ziemlich alleine dastehen laesst.

    Und jetzt zum eigentlichen Thema:
    Ich selbst bin Kommunikationselektroniker Fachrichtung Funktechnik. Das Hobby SWL betreibe ich seit fruehester Kindheit. Es waere fuer mich sicherlich nicht allzuschwer, eine wie auch immer geartete Lizenspruefung abzulegen. Allerdings fehlt mir tatsaechlich einfach die Zeit, mich spezifisch vorzubereiten bzw. Pruefungstermine mal „eben so“ wahrzunehmen.
    Das hat nichts mit „wer will der kann auch“ zu tun. Ich weiss nicht, welchen Beruf Ron aussuebt. Aber es soll Leute geben, die einen 12…14Stunden Tag haben. Dazu zaehle zum Beispiel auch ich.
    Darueber hinaus war ich einige male bei verschiedenen OV-Abenden zugegen. Dort hab ich
    jede Menge nette Leute kennengelernt, aber eben auch solche engstirnigen besserwissenden Menschen, die glauben, sie haetten die Weisheit gepachtet. Da wurde fachlicher Unsinn von sich gegeben, ueber DO-ler hergezogen und CB-Funk ist sowieso was Sozialhilfeempfaenger. Interessannterweise waren einige dieser OMs mir persoenlich als CB-Funker bekannt. Ploetzlich waren sie was besseres.
    Ich habe mein Vorhaben zur Erlangung der Lizens dann endgueltig an den Nagel gehaengt, bin nach wie vor begeisteter SWLer und mach mir regelmaessig vor Lachen i die Hose, wenn „altgediente“ OMs z.b. fragen, warum „an der Antenne das SWR so schlecht ist, im Schack aber recht gut ist“.
    Lieber Ron, du sagst selber, Du kannst weder einen Sender noch einen Empfaenger aufbauen, noch irgendein elektronisches Geraet reparieren. Was genau hat dann deine Lizenspruefung gebracht? Was unterscheidet Dich dann von irgendeinen X-beliebigen CB-Funker? Einzig und allein dein Durchhaltevermoegen beim Erlangen der Lizens? Das ist also deine Qualifikation?
    Wenn das einen „guten OM“ ausmacht, bleib ich lieber SWL und gelegentlich schwarzfunker.
    In diesem Sinne !

  52. do9kai sagt:

    OK, der Artikel ist schon etwas älter und ich habe ihn eigentlich nur entdeckt, weil ich eigentlich auf der Suche nach Zahlenmaterial war (Wieviel Lizenzinhaber Klasse E gibt es und wieviel der Klasse A).

    Klasse K ist ja seit geraumer Zeit vom Tisch, jedoch fand ich in diesem Artikel eine Argumentation schlichtweg merkwürdig.

    Es wird hier (wohl subjektiv) unterstellt, das ein Lizenzinhaber der Klasse E, im Gegensatz zum Inhaber der Klasse A nicht in der Lage ist z.B. Bandpläne zu kennen, bzw. diese anzuwenden.

    Wenn man sich jedoch den Unterschied der Klasse E zur Klasse A bezgl. des geforderten Wissens anschaut, dann kann dieses nicht aufgehen. Die zusätzlich geforderten Kenntnisse sind da doch ausschließlich technischer Natur. Während Betrieb und Vorschriften bei beiden Lizenzen den gleichen Wissensumfang erfordern. Ausbildungstechnisch gesehen, steht diese Argumentation also auf sehr wackeligen Beinen ;-)

    73 de DO9KAI, Kai

  53. John sagt:

    Amateurfunklizenz? WOZU?!…

    Amateurfunk ist im Internetzeitalter vollkommen uninteressant geworden…Da erübrigt sich jede weitere Diskussion!

  54. Ron S. sagt:

    @John:
    Nun, das ist sicher auch eine Meinung. Nur möchte ich anmerken, dass der Amateurfunk das Internet zwar in verschiedenster Weise nutzt, dies aber Dinge sind die im Grunde nichts miteinander zu tun haben. Die These das Amateurfunk im „Internetzeitalter“, was auch immer das ist, uninteressant geworden ist kann man in 5 Minuten wiederlegen. Dafür muss man beispielsweise einen Kurzwellenempfänger bedienen.

    Ein Chinese würde deinen Kommentar wahrscheinlich wie folgt beantworten:
    Der Frosch im Brunnen ahnt nichts von der Weite des Meeres.

    beste Grüße
    Ron

  55. Maria sagt:

    Allerdings bleibt noch die Frage, welchen Stellenwert der Amateurfunk heutzutage in Zeiten des Internets überhaupt noch hat :-/

  56. Ron S. sagt:

    @Maria… eigentlich sollte diese Frage eben nicht bleiben. Ich habe doch genau zu dieser Frage kommentiert?!

  57. Maria sagt:

    Ron S.

    mal vereinfacht erklärt: Wer in Zeiten des Internets sich überhaupt noch die „mühe“ macht die Amateurfunkprüfung zu machen, ist selber Schuld.

    Das Interesse für Amateurfunk durch Jugendliche und junge Leute ist fast auf Null gesunken und ist aus heutiger Sicht praktisch tot.

  58. Ron S. sagt:

    @Maria,
    es ist nicht nur einfach „erklärt“ sondern auch sehr schlicht „gedacht“. Die Zeiten des Internets haben nichts mit dem Amateurfunk zu tun. Nur mit eingeschlafenem Hirn
    kann man auf die Idee kommen das Internet mit Amateurfunk zu vergleichen. Es kann aber auch sein das „Maria“ weder vom Internet noch vom Amateurfunk mehr weiß als ein Huhn vom fliegen.

  59. Peter sagt:

    Klasse K wieder im Gespräch……..??

    Nun soll der Zweite Anlauf auf die K Klasse gelingen und dem DARC neue Mitglieder bescheren.

    Ich weis nicht warum der DARC nicht merkt das selbst die Aktiven Mitglieder die er noch hat
    diese Amateurfunkklasse „K“ nicht wollen ? Möchte man sich weiteren Mitgliedern entledigen dann sollte man den Schwachsinn weiter propagandieren.

    Es wird keine neuen Mitglieder geben ! Wenn man nichts dafür tut Okey aber nicht auf der einfachsten einer primitiven Schiene…..Man sollte viel eher gezielt in Schulen auf die jungen Menschen zugehen….! Die man gerne haben möchte….

    Bietet AG’s an schickt Pensionierte Lehrer im Auftrag unterstützt sie auch Finanziell anstatt irgendwelche dubiosen Filme ins Netz zu stellen die eh nur Funkamateure schauen…..weil sie wissen das er bei YouTube zu sehen ist….

    Investiert mal was von den Beiträgen wenn euch Mitglieder wichtig sind geht auf die Kinder zu bevor sie an Computern verblöden oder durch Smartphones einer Seuche verfallen ohne den Virus des Amateurfunks gespürt zu haben.

    Amateurfunk muss man leben sonst versteht man ihn nicht bringt das leben an die Schulen aber nehmt Abstand von dem dummen Gedanken eine Gummi-Klasse (ALDI Lizenz) würde euch Mitglieder bringen oder durch Knebel einen Menschen an den DARC zu binden…….

    Wer das Hobby kennen lernt und auf die richtige Weise mit dem Virus infiziert wird der wird auch dafür lernen wollen. Ich habe hier das Gefühl das man mit wenig Aufwand einer wirklich blöden Idee etwas erreichen möchte was nur Wunschdenken ist.

    Gruß
    Pit

  60. Gerhard sagt:

    Ich denke auch, dass es keiner Klasse K als weitere Einsteigerklasse braucht. Die Probleme die der DARC haben mag, sind eine Sache – haben aber gar nichts mit dem Zugang zum Amateurfunk zutun. Der DARC und sein Mitgliederschwund hat seine Ursachen einfach ganz wo anders und das hat was mit „Deutsch zu sein“ zutun. Wir Deutschen sind entweder „Vereinsmeier“ oder „die, die immer dagegen sind“. Wir kümmern uns um dritte, aber nicht um uns selbst. Wir reglementieren gern alles – ganz besonders den „Anderen“ und sind klasse „Lehrmeister“ und verbessern alles und an jeder Stelle. Wir haben alle, immer und zu jeder Zeit „Recht“ – der Andere dagegen hat immer den Fehler gemacht.
    Das Ganze in einem Verein abgebildet wie dem DARC, ADAC oder Angelverband, zeigt dann seine wahre Güte. Eigentlich geht es selten um die Sache sondern nur darum, wer sich mit seiner Meinung durchsetzen kann. Kompromisse scheinen kaum noch als Lösung in Frage zu kommen.
    Dann kommen noch die Stimmen dazu, die eigentlich auch keine Ahnung vom Thema haben, sich jedoch zu Worte melden um auch mal was gesagt zu haben. Es ist dabei völlig egal ob die Scheinargumentation selbiger völlig sinnbefreit ist oder gänzlich am Thema vorbei geht.
    Nochmal zur K-Lizenz : Diese braucht niemand und der Amateurfunk erst recht nicht.
    Die dargebotene Debatte weiter Oben ist schon bemerkenswert. Die, die keine Lizenz haben, hätten die gern geschenkt, und Die, die dafür richtig lernen mussten, wollen keine Einsteiger mehr. Ich fand die Staffelung der Klasse 1 und Klasse 2 schon recht praktisch. Den UKW-Bändern tät ein wenig Belebung durch die „Klasse 2-Motivation“ gut und die KW-Bänder ständen weniger betriebstechnische Dummies auch ganz gut.
    Nun, eines will ich noch ergänzend erwähnen. Der Mangel an Betriebstechnik hat mit dem Lehrstoff wenig zu tun, sondern mehr mit der genossenen Erziehung durch den Lehrmeister der die vermittelte. Die Theorie aus den Büchern muss mit Leben gefüllt werden und daran mangelt es offenbar. Der Fehler ist also nicht nur den Schülern sondern auch den Lehrern anzulasten.
    Und zum Schluss mein Lieblingsthema – wie komme ich zur Lizenz.
    Einfache Antwort: Es nichts für nichts und dass ist recht allgemeingültig. Eine Amateurfunklizenz „on demand“ oder “ to go“ wird es nie geben. Die Diskussion geht mir insgesamt gegen den Strich und das Verhalten einiger auch.
    Leute, lernt für die Prüfung oder lasst es sein – aber lasst diese Genörgel um noch einer weiteren Erleichterung.
    Die Klasse „C“ Prüfung war sowohl inhaltlich als auch in der Durchführung eine ganz andere Liga als diese E-Klasse Ankreuztests. Der richtige prozentuale Prüfungsanteil war nicht 50% sondern Technik %50, Betriebstechnik %65 und Gesetzeskunde %75. Alle antworten mussten handschriftlich rezitiert werden und nicht einfach angekreuzt werden. Grafiken und Schaltbilder wurden auf einem leeren Blatt Papier aus dem Kopf skizziert. Das macht einen Klasse „C“ Inhaber nicht zu einem Amateurfunkgott und auch nicht zu einem Technikexperten. Er hat jedoch beweisen müssen, dass er es kann. Das Ganze nennt man Disziplin und die erlernt man nur, wenn man sich länger mit etwas beschäftigt , dabei Geduld und Zeit investiert. Das macht das Hobby „Amateurfunk“ aus. Es ist ein technisches Hobby mit all seinen Facetten. Das Quatschen oder Morsen ist eigentlich nur eine Nebensache. Wer nur Labern will soll CB-Funk machen. Mit 12 Watt SSB und einer Yagi kommt man überall hin. Hat man gelernt welche Voraussetzung zu erfüllen sind damit das gelingt, funktioniert das tadellos.
    Die Standortbescheinigung muss man übrigens auch dort haben, wenn mehr als 10W Strahlungsleistung (EIRP) gemacht wird.
    Ich werde mich nun wieder der hoffnungslos veralteten Betriebsart „Morsetelegrafie“ auf 20m widmen denn ich habe eine Klasse „A“ und sogar mit bestandener Morseprüfung mit 24WPM Prüfungstempo, obgleich ich sie eigentlich gar nicht bräuchte.
    Nicht labern sondern machen.

  61. Gerhard sagt:

    @Maria:
    Mach bitte weiter Internet-Kram und beschäftige dich lieber mit Facebook, Twitter und WhatsUP. Da bist du besser aufgehoben.

  62. Holger sagt:

    Hallo Schreiberschaft, hallo Leserschaft.

    Mit Belustigung lese ich mal wieder den ewig gestrigen Buchstabenmüll.

    „Ich habe sogar eine Morseprüfung“… Ich dachte bis grade es müsste Telegraphieprüfung heißen. Naja, Schwamm drüber! Man muss auch über so ein Geschreibsel hinweg sehen können.

    Ich frage doch mal ganz dreist, wie sieht es denn mit der Entwicklung bezüglich Quantität bei den Funkamateuren aus? Und hier ist nicht die Anzahl der DARC Mitglieder gemeint!

    Und wenn unser Gerhard hier von den typischen DEUTSCHEN TUGENDEN wie „Vereinsmeierei und Recht haben“ spricht, im negativen Sinne, kommt bei mir Verwunderung über das Fordern von Disziplin auf!

    Es liegt an uns Funkamateuren, für Nachwuchs zu sorgen. Das schaffe ich mit so einem Buchstabenmüll sicherlich nicht.

    Geht in die Ortsverbände oder macht es als Einzelkäpfer und tut etwas für die Nachwuchsgewinnung. Aber bitte versucht nicht, dieses mit total überalterten Betriebsarten wie Telegraphie zu erreichen. Hier müssen digitale Betriebsarten her, und ja, auch Klönrunden in die man die Kids oder den älteren Nachwuchs einbindet. Es gibt so viele interessante Betätigungsfelder im Amateurfunk, hier wird sich doch etwas finden. Beispielhaft finde ich die Aktivitäten des OV Lennestadt. DIE tun was! Was tun die Schreiberlinge aus diesem Forum? Auf mein Konto gehen 3 Funkamateure. 2 davon haben sogar die Klasse 1 gemacht!

    DO9KAI hat vollkommen Recht, es ist merkwürdig!

    Aber, irgendwann sind die ewig Gestrigen die Vergangenen, und somit steht der frischen Denke nicht mehr so viel im Weg.

    Wir brauchen kein Klassendenken, wir brauchen eine starke Gemeinschaft in der sich viele Menschen engagieren (reflexiv gesehen).

    vy 73 de

    − · ·
    − − −
    · − − − −
    .
    · · · −

  63. Jürgen sagt:

    Mein Vater ist seit 1971 Funkamateur und ich sehe wie wie die Ortsvereine wegsterben, kann mir keiner hier weiss machen das alles sooo toll ist.
    Die Jugend will lieber das I-net und deren Erweiterungen haben als sich vor einer Kurzwellenstation zu hocken und warten „uuuiiiii, da ist einer“. Wie ich schon meist hier

    gelesen habe „Überflüssig“ . Die sprachliche Qualität über einen Äther zu jagen ist doch eher ermüdent im zuge Internets.
    Ich gehe auf Funkflohmärkte und sehe wie alles langsam weniger wird.

    Mich selber hat AF nie interessiert (obwohl ich den besten Lehrer hätte), Spaßfaktor = 0, Fielddays waren da schon besser aber das lässt ja auch nach.
    Aber „die QSO-Zahlen steigen immer weiter“, Wie sagt Atze „Ja nee, iss klar“ Noch mehr positives Wunschdenken bitte!!!

    Um eine Trägertaste drücken zu dürfen soll ich eine Lizenz machen bzw. Ablegen, früher hatten wir Fußballfunk (11 Meter) gehabt, da konnte jeder irgent etwas loswerden ohne

    großen Aufwand zu betreiben. Sollte die Entfernung etwas mehr sein, hatte man eine Endstufe dahinter gesetzt (ob man es darf oder nicht, Funkamateure halten sich auch nicht

    immer an Ihre Gesetze). Also kein Problem. Funkamateure haben mehr Frequenzen als nur das 11 Meter Band, richtig, die haben noch mehr wo nichts ist.

    Für mich ist es togal, die AF Bänder sind im großen und ganzen Tod (zwischen durch hört man mal etwas), und für etwas totes lege ich keine Lizenz ab………..

    Wie schreibt der DARC in seinem Rundspruch: http://www.darc.de/aktuelles/details/article/deutschland-rundspruch-62015-7-kw/ Die Anzahl der deutschen Funkamateure ist weiter

    leicht rückläufig usw. Jedes Jahr leicht rückläufig, ergibt in der Summe………. das lasse ich dann mal offen.

    55/73 , auch ohne Lizenz

  64. Ron S. sagt:

    Hallo Jürgen,

    dein Kommentar lässt, zumindest bei mir, keinerlei „Schöpfungshöhe“ erkennen. Ziemlich peinlich was du da so ablieferst. Es scheint so als ob du irgendeine Sache mit deinem Vater noch nicht aufgearbetet hast.

    73

  65. Max sagt:

    Oh Schreck. Bin Inhaber einer DO-Lizenz und dafür musste ich auch ganz ordentlich lernen. Werde wohl nie ein Funkgerät selbst bauen oder modifizieren. Von daher benötige ich auch kein geballtes technisches Wissen aus der A-Lizenz. Die betrieblichen und rechtlichen Kenntisse habe ich bereits erworben. Warum also eine Beschränkung auf die weniger attraktiven KW-Bänder?

    Im übrigen höre ich sehr viel auf den mir nicht erlaubten Bändern mit. Was man dort in den Runden so hört, erweckt nicht den Anschein besonders hoher Intelligenz. Und dort tummeln sich ausnahmslos A-Lizenz Inhaber.

    Wie kommt man denn darauf, dass die DO-ler die Landeskenner der Nachbarländer nicht im Kopf haben? Für die Prüfung mussten diese genauso gelernt wrden, wie es für die A-Lizenz erforderlich ist. Und was ist denn ein richtiger Funkamateur?

    Man gewinnt den Eindruck, dass Amateurfunk nur was für Studierte ist. Ähnlich wie Golf und Tennis spielen was für gut betuchte Anwälte, Richter oder Ärzte zu sein scheint.

    DL7VDX schreibt: „Dass manche es nicht schaffen, einen Satz ohne grammatikalische Fehler, die wirklich im Ohr schmerzen, zu formulieren, ist dabei das geringere Problem.“

    Und selber ist sein Beitrag auf dieser Seite vom 5. Januar 2012 voll von Fehlern. Sicherlich wird er das jetzt als Tippfehler deklarieren …

    In meinen Augen ist DL7VDX genau einer von der Sorte, der mit seiner (unberechtigten) Überheblichkeit Neueinsteigern die Lust am Hobby nimmt. Und wer sich ohnehin nur auf wenigen unattraktiven Bändern betätigen darf und sich nebenbei noch über die ewig gestrigen ärgern muss, der macht eben ein bisschen weniger Betrieb – und da kann man den einen oder anderen Landeskenner auch ruhig mal vergessen. was ist daran so schlimm? Es gibt ja noch Listen oder Software und schon hat man den Kenner wieder parat.

  66. erich sagt:

    Nur gut das Mann auf CB ,SSB mit 12 Watt senden kann ,kommt Mann ja auch weit ,was soll das den mit keiner k Lizenz, die Zeit geht immer wieder und es wirt die k Lizenz kommen,nur wann

  67. Markus sagt:

    Vor 30 Jahren hatten wir auf CB Funk 12 Kanäle. Dann kamen die 40 Kaläligen raus (12 AM / 40 FM) usw….. das Band wurde immer mehr vergrößert. Mittlerweile auf 2m und 70cm.
    Mir stellt sich überhabt nicht die Frage ob ich eine Lizenz ablege, oder nicht —- NATÜRLICH NICHT —– Die Bänder für CB-Funk werden sich so wieso vergrößern schon alleine im Zuge der EU, das Deutschland sich an das Ausland anpasst!!!

    Dreh doch mal eine über 10/20/40m usw. rüber, wo sich vor 30 Jahren die Funkamateure getummelt haben, ist ja Hintergrund Rauschen zu hören, wieviele interessante QSO’s finden da noch statt?`Ich meine wo viele sich Tummeln da will man dazu gehören, sollte man meinen….. einfacher ist es sich ein Smartphone zu holen Whatsapp zu installieren und mit x-beliebigen zu Chatten/Reden (Meinet wegen auch Morsen) usw. OHNE LIZENZ… einfach so….

    Ob K-Lizenz oder nicht, das Sterben des Amateurfunk geht weiter, und die paar Neulinge die krampfhaft daran festhalten, werden eines Tages merken das sie auch verloren haben den Nachwuchs für sich zu gewinnen. Selbst wenn es überhaupt keine Lizenz mehr gäbe, wer würde sich dafür interessieren?

    Wer interessiert sich denn überhaupt noch für Elektronische Sachen…. Kaufen, Defekt, Wegschmeissen….. Neukaufen.
    Wieviel Wissen brauche ich da noch für irgent welche Elektronischen Sachen? Ich Frage euch ihr allwissende Funkamatuere WIEVIEL ???

    Uiiii da ist ein Rechtschreibfehler >Funkamatuere< es müßte Funkamateure heißen, sofort wird die rote Karte gezückt und denjenigen öffentlich gesteinigt!
    Ähhmmmm ich glaube ich will doch nicht zu denen gehören die alles auf die Goldwaage legen…………

    bleibt mal schön für euch alleine……

    Ein CB-Funker

  68. Kai Wagner sagt:

    Hallo,
    Interessanter Beitrag. Mir ist natürlich klar das er etwas älter ist.
    Grundsätzlich finde ich klasse k auch nicht sinnvoll lieber sollte man als Verein etwas Werbung machen. Die Leute die intresse haben sind auch bereit etwas zu lernen.
    Was ich in dem Beitrag nicht verstehe ist die Aussage zu Do’ler die Probleme haben mit Landeskenner, bandpläne usw. die Prüfung dafür Betrieblich und Gesetz ist bei A & E gleich !
    Deswegen erschließt es sich grade mir nicht wieso ein Do’ler da mehr Probleme haben soll.
    Denke eher es gibt solche und solche sowohl in der Klasse A wie auch in E.

  69. KlausVoigt sagt:

    Es muss eine K- Lizenzklasse geben ohne Prüfung. Man Soll auch nicht Schlaue eine Gelegenheit geben zum Amateurfunk zu gelangen. Wer weiter will kann ja sich ja weiterbilden. Würde mich freuen , wenn es dazu kommen würde. Mit freundlichen Grüssen Klaus Voigt.

  70. Hugo sagt:

    Höre nun schon seit Jahren Gerüchte um die Klasse K.
    Was ist denn nun überhaupt los ?
    Falls die Klasse K kommt….wann ?
    Oder anders….wann wird entschieden das die Klasse K nicht kommt ?
    Ich beurteile Menschen nicht nach der Liz. Klasse sondern wie sie sich auf den Bändern verhalten.

  71. erich sagt:

    Alles wegen der K Lizenz ,sie kommt so oder so , und nur gut das es auf CB mit 12 Watt auf SSB gibt ,und hat Mann mal richtiges auf denn weg gebracht ,ohne Lizenz ,super

Hinterlasse eine Antwort

Submit Comment

DL7VDX, Ron, DOK D20 .