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Amateurfunk Portabel und QRP Saison 2011 eröffnet

Portabel QSOs und Amateurfunk in der Natur

Es ist wieder soweit. Die Bäume haben wieder eine freundliche Farbe und die Außentemperaturen gestatten es wieder mit leichter Bekleidung an der frischen Luft zu verweilen. Den einzigen Nutzen und Sinn den ich aus der christlichen Religion, (prinzipiell Religionen)  ziehen kann, sind Feiertage, zum Beispiel das verlängerte Osterwochenende. Herrlich, der Freitag bis inklusive Montag ist frei vom Arbeitsalltag.

Gleich am heutigen Freitag war ich mit YL unterwegs. Wir wollten eine Burgruine besuchen. Dummerweise hatten wir nicht berücksichtigt, das Burgruinen-Eintrittskartenverkäufer auch einen freien Tag haben. Wir haben kurz über den Zaun geschaut, gelohnt hätte es sich nicht, mehr als ein olles Haus und eine vergammelte Mauer waren nichtmehr zu sehen.

Amateurfunk - Portabel QRP

Nun gut, jetzt noch ein paar Worte zum Thema Amateurfunk. Ich habe heute für mich die Amateurfunk Portabel und QRP Saison eröffnet. Bei schönem Wetter, Lust und Laune werde ich nun wieder an einigen Tagen für ein paar Stunden portabel Amateurfunk machen. Meist QRP, aber auch mit meinem Outdoor Kurzwellen Transceiver den ich mir im vergangenem Jahr zugelegt habe, dem FT-450. Ich habe mir auch WFF Aktivierungen vorgenommen.

Mein Amateurfunk Portabel Koffer hat sich im vergangenem Jahr absolut bewährt. Unter verschiedenen Bedingungen hat er gute Dienste geleistet – es hat nie etwas gefehlt. In meinem QRP Koffer sind auch ein paar Batterien, diese werde ich wohl mal testen ob da noch Power drinnen ist. Immerhin haben sie im Koffer den gesamten Winter im Kofferraum vom Auto verbracht.

Wer gucken will: Hier klicken für Beschreibung und Bilder vom QRP Koffer für Portabel Amateurfunk

Gleich übermorgen werde ich wieder an der frischen Luft sitzen, mit Kaffee, Kuchen und TS-450.

Vor drei oder vier Jahren hätte ich mir nicht so recht vorstellen können in der Natur zu hocken und mit mickrigen Sendeleistungen von max. 5 Watt zu funken. Aber es machte mir so viel Spaß dass ich mich extra dafür ausrüstete. 12 Meter Mast, Portabelkoffer und so weiter. Ich kann es nur jeden empfehlen, es ist erstaunlich was man alles erleben kann wenn man 1 Stunde am Waldrand hockt und sich ruhig verhält. Gut, einmal begegnete ich einen dümmlichen Förster der sich offensichtlich für die Wald-Wehrmacht hielt (aber aussah wie ein verarmter Zivilversager) und irgendwas daher stammelte was ich nur zur Hälfte verstanden habe, war auch egal, solche Menschen werden von meinem Hohn erschlagen.

Wenn Du selbst noch nie in der Natur gefunkt hast, versuche es mal. Soviel Zeugs braucht man gar nicht. Man muss auch nicht Stunden mit dem Antennenaufbau verbringen, auf Bäume klettern etc. Das kann man machen, muss man aber nicht. Wenn ich kurze Zeit portabel QRV bin, will ich nicht den Hauptteil der Zeit mit Antennenbau beschäftigt sein. Ich nutze die bekannte MP-1 Antenne oder eine Kurzwellen-Mobilantenne für Kurzwelle mit Magnetfuß. Europa geht immer und ohne Probleme, es sei denn die condx lassen keinen Funkbetrieb zu.

Noch einen tollen Vorteil hat ein gelegentlicher Portabel Einsatz. Obwohl ich den Effekt bereits kenne, staune ich jedes Mal wieder über die sauberen Bänder. Kristallklarer Empfang von Stationen, je nach condx,  aus der ganzen Welt. Ein extremer Kontrast zu den verrauschten und zerstörten Frequenzspektren in einer Stadt. Eine ganz andere Qualität beim Hören.

Update v. 07.01.2013

Mittlerweile hat sich ein meinem bescheidenen Geräte-Park etwas geänder. Der QRP Transceiver KX3 von Elecraft ist hinzugekommen. Eigens für dem KX3 und meine gelegentlichen Aktivitäten im Feld und auch für Reisen habe ich mir ein sogenanntes Outdoor-Case zugelegt. Dieses habe ich dann speziell für den Transceiver angepasst.

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14 Responses to "Amateurfunk Portabel und QRP Saison 2011 eröffnet"

  1. Thorsten sagt:

    Hi

    Mal ne Anfängerfrage: Ist es bei neueren Transceivern generell Möglich die maximale Ausgangsleistung einzustellen? Ich werde mir wahrscheinlich noch einen portabel Transceiver (mind. KW 80m + 21m, all band natürlich bevorzugt ^^) zulegen, möchte mich aber nicht auf QRP beschränken, wobei das eine Option sein sollte. Bei SSB bestimmt ja die Lautstärke entscheidend die ausgegebene PEP, aber kontrollieren würde ich das schon gerne besser können, als einfach leise zu reden.

    73 de DO3TST

  2. Ron - DL7VDX sagt:

    Hi Thorsten,
    ich wage mich mal mit einer Pauschalaussage zu Antworte. Ich behaupte einfach mal, das jeder neue Kurzwellen Transceiver eine variable Ausgangsleistung anbietet. Der Unterschied wird sein wie man die Leistung einstellt. Da gibt es zum Beispiel Einstellungen die macht man im Menü des TRX, andere Transceiver haben dafür einen Regler an der Frontplatte. Selbst bei Einstellungen via Menü gibt es Unterschiede, die einen lassen sich aufs einzelne Watt einstellen, die anderen haben z.B. vier feste Leistungsbereiche die sich wählen lassen.

    Hast Du den für Dich bereits ein bestimmtes Budget für die Anschaffung eines TRX entschieden? Das macht die Auswahl einfacher. Auch der Zweck kann entscheidend sein. hier hast Du ja bereits geschrieben, dass Du den KW TRX gerne für Portabel nutzen möchtest.

    Letztendlich sind die persönlichen Ansprüche sehr unterschiedlich. Aber dennoch gibt es (fast) nichts Schöneres als sich längere Zeit mit verschiedenen Transceivern zu beschäftigen um dann irgendwann zuzuschlagen :)

    viele Grüße
    Ron

  3. Thorsten sagt:

    Hi Ron,

    erstmal eine kleine Korrektur von mir, ich meinte natürlich das 15m Band (21 MHz) und nicht das 21m Band ;). Danke für deine Ansicht. Ich muss zugeben, mir macht das Aussuchen von Transceivern auch Spaß, aber zum einen raubt das auch ziemlich viel Zeit und zum anderen ist in nächster Zeit einiges, an dem ich teilnehmen wollte und irgendwann möchte ich ja nach der Prüfung auch mal ordentlichen Funkbetrieb abwickeln, denn Relais-Funk ist ja nicht so das klassische. Darum versuche ich schon mich demnächst zu entscheiden. Ich finde nur, dass die Informationen seitens der Hersteller dazu immer ziemlich spärlich sind. Lauter technische Feinheiten, mit denen ich noch garnichts anfangen kann, aber über die Möglichkeit die Maximalleistung einzustellen findet man nur schwer etwas. Naja, bei meinen Favoriten (Yaesu FT-857/897) scheint es wohl möglich zu sein. Also für den Funktionsumfang würde ich schon die etwa 800 Euro ausgeben, nur im Falle des FT-897 bin ich mir nicht mehr sicher, inwiefern man zum Betrieb (egal ob portabel oder stationär) noch ein Netzteil benötigt. Das ganze Zubehör zu kaufen läuft dann schon wieder über 1000 Euro (Antenne, SWR-/Leistungsmeter muss ja auch noch gekauft werden). Und das wollte ich dann eigentlich nicht. Sind generell keine Netzteile im Lieferumfang dabei, sodass man gleich Betrieb machen könnte?
    (Ich weiß, langer Kommentar mit zu allgemeinen Fragen der auch nicht wirklich hier hin gehört. Entschuldige.)

    Liebe Grüße,
    Thorsten

  4. Ron - DL7VDX sagt:

    Hi Thorsten,

    also erstmal brauchst Du Dich für nichts entschuldigen, da gibt es absolut keinen Grund! Ich freue mich über jeden Kommentar. Und Deine Zeilen passen durchaus hierher, also… alles bestens.

    Toll finde ich, dass Du noch nachlegen willst um vielleicht mal die komplette Kurzwelle zu befunken – dranbleiben!

    Mit 800€ Budget kann man schon etwas anfangen. Da gibt es einige Kurzwellen Transceiver die im Angebot sind. Die meisten Geräte sind 100 Watt Transceiver. Ausnahmen sind der FT-817 mit 5 Watt und der ICOM IC-703. Der FT817 kostet ca. 580€ und hat keinen Automatischen Antennentuner, der IC-703 ist wohl nur noch gebraucht zu bekommen, hat aber einen ATU, dafür aber kein 2m/70cm-Teil wie der FT-817.

    Für Dein Budget gibt es aus meiner Sicht folgende Transceiver:

    • ICOM IC-718 (5-100 Watt stufenlos einstellbar)

    • YAESU FT-857 & FT-897, die hast Du ja schon erwähnt – hier ist die Sendeleistung bei beiden stufenlos ab 5 Watt einstellbar

    • YAESU FT-450D, ein bissel fummelig weil die Knöpfe dicht beieinander sind. Sendeleistung zwischen 5 und 100 Watt frei einstellbar.

    • FT-817, ausgesprochener QRP-TRX, der Abstimmknopf ist ein wenig klein

    • Kenwood TS-480 – okay, hier müsstest Du noch ein paar Taler draufpacken, aber das ist ein ausgezeichnetes Gerät. Automatischer Tuner und Sendeleistung stufenlos regelbar per Menü

    • Dann gibt es da noch den DX-SR8E von Alinco. Bei diesem Transceiver nur in drei verschiedenen Stufen schaltbar. Also fällt das wohl aus Deinem Fokus

    Um ganz sicher zu gehen wie die Leistung eingestellt wird, empfehle ich Dir meinen Funkhändler des Vertrauens „Funktechnik-Dathe“ in Bad Lausick. Oft geht Frank ans Telefon und hilft gerne bei solchen Fragen, und fragen kostet ja nichts.
    Ansonsten kann man bei den jeweiligen Herstellerwebseiten zu fast jeden aktuellen Transceiver das Handbuch kostenlos runterladen. Hier kann man sich schon mal einen Eindruck verschaffen wo z.B. welche Funktionen bedient werden… über einen eigenen Knopf oder via Menü.

    Ein Netzteil ist bei keinem der angesprochenen Transceiver eingebaut. In dieser Preisklasse gibt es das nicht. Hier muss man sich also wieder entscheiden – Schaltnetzteil oder klassisches mit einem dicken Transformator. Das Schaltnetzteil ist zwar leicht, neigt aber zu Rauschstörungen im Kurzwellenspektrum.

    Nun bist Du wahrscheinlich noch unsicherer geworden :)

    viele Grüße
    Ron

    P.S. Zum Thema Schaltnetzteil kannst Du hier nochwas lesen: Schaltnetzteil auf Kurzwelle

  5. Thorsten sagt:

    Hi Ron,

    gut dass es passt. Ich weiß dass ich immer viele triviale Fragen stelle und bin mir unsicher damit andere zu verärgern ;).

    Ich würde nicht sagen, dass ich unsicherer geworden bin. Ich muss gestehen, wahrscheinlich hatte ich mich schon fast auf den FT-857 eingeschossen, aber es ist schön noch ähnliche Vorschläge zu bekommen. Letztendlich schien der allerdings auch am Besten zu meinen Preis- und Funktionsanforderungen zu passen.
    Vielen Dank für den Tipp mit Funktechnik Dathe, ich habe mir dort nun ein „Set“ bestellt und ihn erstmal mit Fragen gelöchert ;). Ich habe mir gleich einen R1 Dipol dazu geholt, ich hoffe auf 15 m wird im Moment auch betrieb gemacht.

    Liebe Grüße und dankeschön,
    Thorsten

  6. Ron - DL7VDX sagt:

    Hi Thorsten,

    ich habe selber gestaunt wieviele Transceiver man für das Budget bekommen kann. Wenn Du bei Dathe angerufen hast, hoffe ich das Du einen Gruß bestellt hast :)
    Dann hoffe ich mal, das Du bald zuschlägst und wir uns vielleicht mal auf Kurzwelle hören. Ich werde morgen wieder im Grünen sein und funken.

    viele Grüße
    Ron

  7. Thorsten - DO3TST sagt:

    Hi Ron,

    ist ja schon lange her … aber nun gibts von mir auch ne Antwort (auch wenn das hier kein Forum ist ^^). Den Gruß habe ich nachgeholt, das hatte ich leider vergessen. Meine Situation erlaubt mir leider nicht großartig viel und guten Betrieb zu machen, wie sich herausstellte. Viele Störungen und meist leise Signale auf 80 m. Aber dieses Wochenende mache eine Reise nach Wilhelmshaven und werde da hoffentlich Samstag Abend auf 80 und vielleicht 15 m QRV sein.

    Liebe Grüße,
    Thorsten

  8. DD6UBS sagt:

    Hallo Ron,

    funken im freien macht immer Spaß! In der Septemberausgabe der CQDL sollte ein Artikel auftauchen bei dem wir 4 Sonder-DOK’s zu Europas grösstem Petroleumlampentreffen aktiviert haben…
    Was mir an Deinen Bild auffällt, Du benutzt das Schaltnetzteil, hast Du da im Wald Strom aus der Steckdose?? Ich bevorzuge für spontane Aktionen 4 Bleigelakkus, die zusammen 20Ah haben, das reicht für ein paar Stunden SSB-Betrieb vollkommen aus, und die passen mit dem TRX zusammen in einen Werkzeugkoffer.
    Grüße aus dem Sauerland
    de Stefan DD6UBS

  9. Ron - DL7VDX sagt:

    Hi Stefan,

    ja, ertappt :) aber nur zum Teil. Für echten Outdoor-Betrieb habe ich einen 17AH-Akku, der ist immer im Auto. Im Artikel http://www.dl7vdx.com/wff-amateurfunk-historisch/ siehst Du die „Konfiguration“.
    Hier in diesem Artikel ist ein Bildersample. Einmal dedr FT-817 und einmal der FT-450 in verschiedenen Einsätzen. Das Schaltnetzteil nutze ich natürlich nicht im Wald, aber dafür im bewaldeten Garten mit Kaffee und Kuchen an der Station.

    Da ich ein fauler Mensch bin habe ich bis auf den TRX das nötige RIG für Outdoor immer im Auto. Dazu zählt neben dem Akku auch ein 12m Spiderbeam-Mast und mein bewährter Koffer – siehe hier: http://www.dl7vdx.com/ft-817-koffer-portabel/

    73 de Ron
    DL7VDX

  10. Schorsch sagt:

    Hi Ron,

    der „dümmliche Förster“ war sicher einer meiner Artgenossen, er wird Dich vermutlich darauf hingewiesen haben, dass es auch für den Aufenthalt in der Natur Spielregeln gibt. Aus Deinem Text und den Fotos kombiniere ich, dass Du mit dem Auto in (an) den Wald(rand) gefahren bist, was – je nach Lage der Dinge – mehr oder weniger ordnungswiedrig ist. Du wirst es nicht glauben, bei manch´ anderem Kollegen hättest Du den Klumpatsch abgebaut, einen Platzverweis kassiert und dankend eine gebührenpflichtige Verwarnung als Alternative zur Anzeige einer Ordnungswidrigkeit entgegengenommen.

    Fazit:
    1. Sei froh, dass die „Waldwehrmacht“ Dir nicht ´nen Fuffziger abgeknöpft hat (was das einzig dümmliche an seinem Verhalten ist), das kostet nämlich das Autofahren auf gesperrten Waldwegen normalerweise und

    2. nehmt Rücksicht aufeinander und – im vorliegenden Falle – auf Natur, Umwelt und andere Erholungssuchende, denn wenn

    3. jeder macht, was ER für richtig hält ohne sich um Andere(s) zu kümmern, nennt man das rücksichtslos, dann wird´s bald für alle nervig bis unerträglich.

    4. „Portabel“ kommt von „tragen“. Lass´ die Karre doch mal am Waldparkplatz stehen und geh´ das letzte Stück zu Fuß (–> SOTA). Ist gesünder und erspart Dir das Hohngelächter über dümmliche Förstermenschen.

    Nix für ungut, aber deinem Stil deiner Posts entnehme ich: Du kannst das ab.
    ;-)

    Gruß und 73´s
    Schorsch DF9ZV

  11. Ron - DL7VDX sagt:

    Hi Schorch,

    vielen Dank für Deinen Kommentar. Nun ist ja bald wieder eine neue Saison für Outdoor und QRP ☺

    Hast richtig kombiniert, ich war mit dem Auto am Waldrand.

    Nun, der Förster war tatsächlich dümmlicher Natur. Denn ein körperlich/geistig gesunder und normal gebildeter Mensch spricht so, das man eine Chance hat ihn zu versteht, inhaltlich und auch akustisch! Dieses Förster-Exemplar was mir gegenüber trat hatte beides nicht so recht im Griff. Zudem war es auch so, das er actionreich sein Auto vor meines positionierte um dann gefühlte 5 Minuten stumpf auf meines zu glotzen ohne irgendwas zu tun. Ich hatte natürlich auch nix unternommen, er wollte ja offensichtlich was. Außerdem kann ich nur vermuten das er ein Förster war, einen Ausweis hat er mir nicht gezeigt und grüne Pullover von der Bundeswehr auch noch. Also hat er schon mal einen ganz schlechten Start hingelegt. Ich bin ja kein Narr, der gleich vor Ehrfurcht bei einem solchen Depp in die Knie geht nur weil er ein Förster ist.

    Wenn ich einen Fehler gemacht habe, dann will ich ihn nicht relativieren. Aber eine normale Ansprache ist schon angebracht und würde auch von einer minimalen vorhandenen sozialen Kompetenz zeugen. Polizisten können das ja auch, manchmal…

    Um den Waldrand mal zu beschreiben. Es handelte sich um einen unbefestigten breiten Weg welcher von einer normalen Landstraße abging. Ein Schild oder eine Sperre waren nicht vorhanden. Das Waldwege prinzipiell no-go sind, habe ich tatsächlich nicht gewusst. Ich werde das mal recherchieren ob da was dran ist. Möglich das ich dass vergessen habe, genau wie den Mindestabstand beim halten vor einem Andreaskreuz oder die Mindestprofiltiefe von Reifen. Anyway…!

    Aber Du schreibst ja in Deinem Kommentar auch was von einem abgesperrten Waldweg – diesen hätte ich nie befahren. Das „abgesperrt“ hast Du einfach mal dazu gedichtet, das ist nicht fein ☺ Dein Punkt 3, das jeder macht was er will ohne sich um andere zu kümmern ist allgemein richtig, die Kappe setzt ich mir aber nicht auf – es trifft hier auf mich einfach nicht zu. Deine Sympathie zum unbekannten Förster kann ich ansatzweise nachvollziehen, aber ich muss hier den Ball zurückgeben und um etwas Sachlichkeit bitten.

    Selbstverständlich würde ich einen Förster kein Geld in die Hand drücken. Er kann mir gern ein Bußgeld mit Rechnung per Post senden. Ich würde dann prüfen ob das gerechtfertigt ist und ggf. einem Rechtsanwalt etwas nettes zurückschreiben lassen.

    Zum Thema „portabel“
    In meinem Leben hat portabel-Amateufunk nicht zwingend damit zu tun, das ich mein RIG eine von A nach B selbst tragen muss. Das es gesünder stimmt absolut. Wenn es notwendig ist werde ich mit all dem Zeug auch Wandern – aber ich bin Mitglied der faulen und gemütlicheren Fraktion. Zudem ist das ein Haufen Zeug was ich dabei habe. Ich will Dich sehen wie Du das 100 Meter tragen willst. 12-Meter Mast, 17AH-Akku, Laptop, Antennen, Abstimmgerät, Morstetaste (1Kilo), Kaffee und Kuchen…

    So, Schorch, vielleicht hören wir uns ja mal auf KW. Einmal war ich dieses Jahr schon im Feld. Auch wieder ein WFF – hat echt Spaß gemacht.

    In diesem Sinne, 73
    de Ron – DL7VDX

  12. Schorsch sagt:

    Hi Ron,

    da sprichst Du einen wunden Punkt an. Leider, leider, sehen viele Kollegen aus wie ein Wilddieb, statt sich in angemessener Dienstkleidung zu präsentieren. Der Punkt geht an Dich. Vielleicht war´s aber auch kein Förster, sondern ein Jagdpächter, der dann wiederum (fast) keine gesetzlichen Befugnisse hat (Merke: Jeder Förtser ist Jäger, aber nicht jeder Jäger ist Förster).

    Zu den Waldwegen: In den meisten Bundesländern sind die Waldwege per Waldgesetz für den motoriesierten Verkehr gesperrt. Schranke ist nicht notwendig, ein entsprechendes Schild zweckmäßig, aber ebenfalls nicht Voraussetzung.

    Mit erwas Abstand betrachtet, hätte ich etwas mehr Weichspüler in meine Kommentar kippen sollen, aber der geneigte Leser will ja gemeinhin etwas Action und Spannung haben ;-)

    Die Botschaft lautet: Auch beim Portabelbetrieb in der Natur bitte dran denken, dass Auto, Grill und Mast im / am Wald nicht unbedingt jedem Erholungssuchenden ein Augenschmaus sind. Und Natur bleibt nur dann Natur, wenn wir uns als Teil derselben mit etwas Respekt vor ihr und den Mitmenschen darin bewegen.

    So, nu ist jut.

    Viel Spaß beim /p-Funken, ich nehme die Kiste oft mit auf den Hochsitz und lasse 20m Draht raushängen, was schon so manchem Rehlein das Leben gerettet hat. Bis bald in CW!

    73´s de Schorsch, DF9ZV

  13. dl7vdx sagt:

    Hallo Schorch,

    danke, das Du nochmal was dazu geschrieben hast. Dein Schreibstil ist schon okay, ich arbeite ja auch mehrheitlich mit Stahl in meinen Zeilen statt mit Weichspüler hihi
    Immerhin lässt sowas wenig Spielraum für Fehlinterpretationen.

    Es ist keinesfalls so, dass Dein Kommentar unberechtigt ist. Ich habe schon oft Autos und Motorräder im Wald fahren sehen, was ich unmöglich finde.

    Auf jeden Fall hast Du dieses Thema hier an der richtigen Stelle angesprochen, hier lesen schon einige OMs die auch aus dem Wald funken. Mein Bauchgefühl sagt mir jedoch, das die meisten OMs hoffentlich ordentlich mit der Natur umgehen.

    Schorch, wenn Du Lust hast, kannst Du hier als Autor einen Gast-Artikel verfassen. Du bist vom Fach und kannst sicherlich genau aufdröseln was man darf, was man besser lassen sollte und ein paar Tipps hast Du sicher auch. Das wäre sicherlich Stoff für einen interessanten Artikel. Ich bin z.B. noch unsicher ob man Feldwege befahren kann welche direkt von einer normalen Straße abgehen.

    In diesem Sinne
    73, Ron

  14. Schorsch sagt:

    Puhhhh, das wäre dann schon fast ein Kommentar zum Feld- und Forstordnungsrecht, was – wegen des föderalen Systems und der Zuständigkeit der Bundesländer für diese Materie – eine Synopse der verschiedenen Ländergesetze sein müsste. Vielleicht wäre es sinnvoller, einen „Knigge“ für das Funken in der Natur zu fassen, so etwa nach dem Motto „10 Regeln für …..“

    Ich mach´ mir mal Gedanken, ich meine, so etwas aber schon irgendwo gelesen zu haben……

    Gruß
    Schorsch

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DL7VDX, Ron, DOK D20 .